An diesem Wochenende beginnt die Hauptreisezeit mit sehr hoher Staugefahr. Wer nicht auf die Autobahn muss, sollte die Fernstraßen meiden. Bestimmte Strecken sind besonders betroffen.

Der Sommerreiseverkehr nimmt am kommenden Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli richtig Fahrt auf. Gleich in fünf Bundesländern beginnen die großen Ferien: in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland starteten bereits am vergangenen Wochenende in die Ferien. Von dort ist am Freitag und Samstag die zweite Reisewelle zu erwarten.

Staus auf den Autobahnen fast sicher

Neben den deutschen Urlaubern sind viele Skandinavier und Belgier unterwegs. Sie werden zur Verlängerung der Staus beitragen. Insgesamt dürften die Staus länger werden als am letzten Wochenende.

Die Hauptreiseroute gen Süden führt durch Bayern. Ebenfalls sehr lebhafter Verkehr ist Richtung Norden zu erwarten. Dort streben die Urlauber Richtung Nordsee, Ostsee oder weiter nach Dänemark und Skandinavien.

Starker Verkehr auf den meisten Fernstraßen

Stauträchtig sind ganz pauschal alle Autobahnen mit einstelliger Ziffer, also von A 1 bis A 9. Starker Verkehr ist auch zu erwarten auf der A 61 von Mönchengladbach nach Ludwigshafen, der A 72 von Chemnitz nach Leipzig sowie der A 99 als Umfahrung von München.

Neben einzelnen Autobahnen wird es sehr wahrscheinlich Gedränge in den Ballungsräumen geben. So dürfte es rund um Hamburg voll werden. Wer es Richtung Norden an der Hansestadt vorbei geschafft hat, ist noch nicht aus dem Gröbsten raus. Denn Richtung Kiel und Flensburg erwarten mehrere große Autobahnbaustellen die Urlauber.

Dichter Verkehr rund um Berlin und München

Zudem ist auf der Berliner Umfahrung A 10 reichlich Verkehr zu erwarten, zumal Baustellen die Staugefahr beträchtlich steigern. Eine ähnliche Situation zeigt sich auf der A 99 um München. Dort können die Staus leicht noch länger werden, weil der Autobahnring auf einer Hauptreiseroute Richtung Salzburg liegt.

Die deutsche Stauzentrale schlechthin dürfte wieder die dicht besiedelte Region vom Ruhrgebiet bis südlich von Köln werden. Dort sind fast alle Fernstraßen akut staugefährdet.

Jenseits der deutschen Grenzen sind manche Autobahnen ebenfalls durch dichten Verkehr belastet. Denn auch in Belgien, Dänemark, Tschechien und Polen sowie in Teilen von Österreich und der Schweiz beginnen die Ferien.  © 1&1 Mail & Media / CF