Auf einen starken Jahresstart folgte im März ein deutlicher Einbruch. Im April glänzen die Pkw-Neuzulassungen in der EU wieder mit einem Plus von 13,7 Prozent und 913.995 Autos.

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Im Januar konnten die Neuzulassungen in der EU noch um 12,1 Prozent zulegen, im Februar ging der Aufschwung gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 10,1 Prozent weiter. Die Ernüchterung folgte im März, die Neuzulassungen sanken um 5,2 Prozent. Aber schon im April zeigt sich der Markt wieder freundlich. Auf allen EU-Märkten summieren sich die Pkw-Neuzulassungen auf 913.995 Autos und damit 13,7 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Über alle europäischen Märkte hinweg konnte der europäische Verband der Automobilhersteller (ACEA) im Berichtsmonat 1.080.913 Pkw-Neuzulassungen und damit ein Plus von 12,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr registrieren. Mit dem positiven Gesamtergebnis stehen auch nahezu alle Märkte im April wieder auf der Gewinnerseite. Wachstumstreiber sind allen voran die Volumenmärkte. Der deutsche Markt legt im April im März um 19,8 Prozent auf 243.102 Neuzulassungen zu. Frankreich meldet 146.977 Neuzulassungen (+ 10,9 %), Italien kommt auf 135.318 Neuzulassungen (+ 7,7 %) und Spanien auf 92.000 Neuzulassungen und ein Plus von 23,1 %. Nur noch gering zulegen konnte hingegen Ex-EU-Mitglied Großbritannien. Hier summieren sich 132.274 Neuzulassungen auf ein Plus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Sonnenplatz als größter Neuwagenmarkt in Europa ist Großbritannien damit bereits nach einem Monat wieder los.

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In den ersten vier Monaten des Jahres stehen für die EU-Länder insgesamt 3.683.042 Neuzulassungen und damit 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum zu Buche. Für Gesamteuropa stehen in der ACEA-Statistik nach vier Monaten 4.476.369 Neuzulassungen – 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Elektrifiziert ist gefragt

Stark gefragt waren im März in der EU weiter elektrifizierte Modelle jeglicher Antriebsart, wobei sich das Kundeninteresse von reinen E-Autos stärker hin zu Hybridmodellen verlagert. Die reinen Stromer wachsen im April um 14,8 Prozent auf 108.552 Autos. Der Neuzulassungsanteil fällt von 13,0 auf 11,9 Prozent. Weiter zulegen konnte das Kaufinteresse für Hybridmodelle. 33,1 Prozent Zuwachs münden in 265.992 Pkw-Neuzulassungen sowie einen Neuzulassungsanteil von 29,1 Prozent (+ 0,1 %). Zurückhaltender zeigen sich die Käufer bei Plug-in-Hybrid-Modellen. Sie legen im April um 3,7 Prozent auf 62.148 Einheiten zu. Der Neuzulassungsanteil sinkt von 7,1 auf 6,8 Prozent. Immer weiter an Boden verliert europaweit der Diesel. Nur 117.931 Neuzulassungen münden in ein Plus von 0,03 Prozent, der Neuzulassungsanteil siedelt nur noch bei 12,9 Prozent. Noch unangefochten dominant präsentieren sich die Benziner, die es auf einen Neuzulassungsanteil von 36,0 Prozent bringen. Im April legen die Ottomotoren um 7,3 Prozent zu und kommen auf 328.967 Neuzulassungen.

VW führt, Toyota drängt, Skoda stark

Marktführer in der EU bleibt auch im April der Volkswagenkonzern mit einem Marktanteil von 27,8 Prozent. Mit Respektabstand dahinter folgt der Stellantis-Verbund, der es mit seinen Marken auf einen Marktanteil von 16,7 Prozent bringt. Dritte Kraft ist die Renault-Gruppe mit einem Marktanteil von 11,1 Prozent. Stärkste Einzelmarke ist VW, die sich 11,5 Prozent vom Kuchen sichert. Toyota zeigt sich weiter stark und steht mit 7,5 Prozent auf Rang zwei. Platz drei geht im April an Renault und BMW mit einem Marktanteil von jeweils 5,9 Prozent. Stark aufspielen kann im April Skoda. Die Tschechen kommen auf einen Marktanteil von 5,7 Prozent. Es folgen Dacia (5,1 %), Peugeot (5,0 %), Audi und Mercedes mit jeweils 4,8 Prozent, Hyundai (4,2 %), Kia (3,9 %), Citroën (3,3 %), Seat (3,2 %), Fiat (3,1 %), Ford (3,0 %) sowie Opel und Volvo (jeweils 2,9 %).

In der Fotoshow zeigen wir Ihnen die Top 50-Neuzulassungen aus dem April in Deutschland.  © auto motor und sport

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