Europäische Union - EU

Es ist wohl nochmals gut gegangen. Doch der Migrationsstreit ist nicht spurlos an der Kanzlerin vorbeigegangen - genauso wenig wie an der Union, der Koalition und Deutschland.

Donald Trump kommt nicht zur Ruhe. Der Wirbel nach seinem Auftritt mit Wladimir Putin hat sich noch nicht gelegt, da droht dem US-Präsidenten neues Ungemach von unerwarteter Seite. Die eigene Automobil-Branche läuft Sturm.

In Berlin ist politische "Sommerpause". Eine Garantie, dass es auch wirklich ruhig zugeht, ist das nicht. Etliche Konflikte schwelen unter der Decke. Das weiß auch die Kanzlerin.

Macht Donald Trump mit seinen Strafzölle gegen Autoimporte aus Europa ernst? Nun ergreift die EU-Kommission die Initiative. Brüssel sucht nach Möglichkeiten, den Handelskrieg noch abzuwenden und bereitet sich doch auf Gegenmaßnahmen vor.

Früher war es einfach: Europa ist der Freund der USA, der Widersacher sitzt in Moskau. Für US-Präsident Trump, das haben die vergangenen Tage gezeigt, gilt das so nicht mehr.

Ferienzeit - Urlaubszeit. Viele Bundesbürger müssen aber zu Hause blieben - aus finanziellen Gründen. Empfänger von Hartz IV müssen noch mehr beachten.

Der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson hat Premierministerin Theresa May heftig wegen ihres neuen Brexit-Kurses kritisiert.

Viel mehr als Absichtserklärungen und schöne Bilder für die Kameras brachte das Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin in Helsinki nicht. Sie wollen künftig an einer besseren Beziehung ihrer Ländern arbeiten, betonten die beiden. Viel greifbarer war dagegen der finstere Verdacht, der das Treffen in Finnlands Hauptstadt überschattete.

Ausverhandelt war es schon seit Dezember, jetzt ist es auch unterzeichnet: Die EU hat mit Japan ihr bisher umfangreichstes Handelsabkommen getroffen. Kommissionschef Jean-Claude Juncker nennt den Tag "historisch".

Teilerfolg für Theresa May: Die britische Premierministerin bringt im dritten Anlauf ein Zollgesetz für die Zeit nach dem Brexit durch das Parlament - allerdings nicht ohne Zugeständnisse an die Euroskeptiker.

Theresa May bleibt innenpolitisch unter Beschuss. Bei der Vorstellung ihrer Brexit-Pläne im Parlament gab es sowohl Kritik von Brexit-Befürwortern, als auch von Brexit-Gegnern. Die ehemalige Kultusministerin brachte ein zweites Referendum ins Spiel.

"Lifeline"-Kapitän Claus-Peter Reisch (57) hat schwere Vorwürfe gegen die Europäische Union und die Regierungen ihrer Mitgliedsländer erhoben.

Wenn sich Trump und Putin in Helsinki treffen, blickt die Welt gebannt auf Finnland. Der Gipfel zwischen den beiden Staatschefs wird von den neuen Enthüllungen in der Russland-Affäre überschattet. Doch es stehen viele weitere Fragezeichen im Raum. Ein Überblick.

Theresa May kämpft an allen Fronten: Die Brexit-Verhandlungen kommen nicht voran. Kritiker in der eigenen Partei fordern einen harten Kurs gegen Brüssel. Und jetzt kommt auch noch ein zweifelhafter Rat von Donald Trump.

Volle Breitseite gegen den eigenen Präsidenten: Die US-Justiz ist dabei, Donald Trump die Show zu vermasseln. Der fliegt nämlich am Montag zu einem Treffen mit Wladimir Putin - und ausgerechnet jetzt holen ihn die Untersuchungen zur Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf wieder ein. 

Nach den Misstönen folgt der Schulterschluss: Donald Trump will mit Theresa May ein Freihandelsabkommen schließen. Zuvor war er die britische Premierministerin in einem Interview mit "The Sun" wegen ihres Brexit-Kurses scharf angegangen. Der Präsident dementiert allerdings, eine besonders derbe Aussagen getätigt zu haben - und spricht sogar von "Fake News".

Die britische Premierministerin richtet ein Gala-Dinner für Donald Trump aus. Kurz darauf wird ein Interview mit dem US-Präsidenten publik - das eine einzige Breitseite gegen die Gastgeberin ist. Mit Lob überschüttet wird ein anderer.

Es handele sich um ein geopolitisches Projekt, das Putin wachsenden Einfluss beschere, warnte Estlands Außenminister Sven Mikser und forderte den Stopp von "Nord Stream 2". Mit der Kritik ist er nicht alleine, auch Donald Trump wettert dagegen.

Urlaub gehört zur schönsten Zeit des Jahres. Doch was, wenn es schon am Flughafen Stress gibt? Das sind die Rechte und Pflichten bei Flugausfällen - die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die EU hat sich auf eine Verschärfung ihrer Asylpolitik geeinigt. Bereits jetzt zeigt die harte Politik gegen private Seenotretter Wirkung: Schiffe dürfen Häfen nicht verlassen. Auch ein Flugzeug einer deutschen Organisation wird aufgehalten. Der Kieler Seerechtsexperte Uwe Jenisch sieht die Helfer in einer schwierigen Situation.

Vergangene Woche haben Angela Merkel und Horst Seehofer ihren Asylstreit beigelegt. Dass sie eine Einigung erringen konnten, ist wohl auch Wolfgang Schäuble zu verdanken, mit dem sich die Kontrahenten zuvor getroffen hatten. Nun hat sich der Bundestagspräsident zu dem Konflikt in der Union geäußert.

Die große Koalition hat ihren wochenlangen Asylstreit gerade erst beigelegt. Damit der Kompromiss wirklich hält, sind jedoch die Zusagen anderer Staaten nötig. Innenminister Seehofer fühlt am Donnerstag im Kreise seiner EU-Kollegen vor.

Seit 1. Juli hat Österreich zum dritten Mal den Vorsitz im Rat der Europäischen Union inne. Die Post sieht das als Anlass, eine Sonderbriefmarke herauszugeben - mit ungeahnten Folgen.

Die Café-Kette Starbucks schafft Einweg-Trinkhalme aus Plastik in ihren weltweit rund 28.000 Filialen ab, um weniger umweltschädlichen Müll zu produzieren.

Die britische Regierung versinkt im Chaos und die Kritik an Premierministerin Theresa May reißt nicht ab. Erst tritt der Brexit-Minister zurück, kurz darauf folgt Außenminister Boris Johnson. Mit Jeremy Hunt präsentiert sie jedoch umgehend einen Nachfolger.

Die britische Premierministerin Theresa May steht am Abgrund. Mit Boris Johnson und David Davis sind zwei ihrer wichtigsten Minister zurückgetreten. Die Brexit-Gespräche mit Brüssel sind festgefahren. Hinter der Zukunft von May und dem Brexit steht ein großes Fragezeichen.

Boris Johnson ist als Außenminister Großbritanniens zurückgetreten. Das teilte die britische Regierung mit. Die Brexit-Krise in London ist damit eskaliert. Auch die politische Zukunft von Premierministerin Theresa May steht nun infrage.

Der Brexit-Brief von Horst Seehofer zieht immer weitere Kreise. Nun kritisieren die Grünen den Vorstoß des Innenministers scharf. Auch die Bundesregierung rüffelt den CSU-Minister: Der Inhalt sei nicht abgesprochen gewesen.

Vor wenigen Tagen verkündete Premierministerin May Einigkeit in ihrem zerstrittenen Kabinett über den Brexit-Kurs. Nun steht alles infrage. Werden dem Rücktritt von Davis weitere folgen? Selbst ein Sturz der Premierministerin scheint nicht ausgeschlossen.

Der umstrittene Brief von Bundesinnenminister Horst Seehofer an Brexit-Unterhändler der EU-Kommission ist einem Medienbericht zufolge nicht in der Bundesregierung abgestimmt gewesen.

Alles erledigt: Für CSU-Chef Horst Seehofer ist der Asylstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vorbei. Markus Söder sieht den Kompromiss als Chance, die AfD zu schwächen. Andrea Nahles wirft ihm indes AfD-Rhetorik vor.

Der Chef der EU-Grenzschutzbehörde Frontex, Fabrice Leggeri, hat vor einer neuen Hauptroute für Flüchtlinge gewarnt. Demnach werden die Flüchtlingszahlen auf der Route von Marokko nach Spanien steigen. Spanien sei derzeit seine "größte Sorge", sagte Leggeri.

Die britische Regierung hat sich bei einem Krisentreffen im Sommersitz von Premierministerin Theresa May auf Rahmenbedingungen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union geeinigt. Den Plänen der Regierung nach zu urteilen, haben sich die Gegner eines harten Brexits durchgesetzt. Dennoch bestehen Zweifel, dass Brüssel diese Konditionen akzeptieren wird.

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat mit einem Schreiben an die EU-Kommission für Unruhe in den Reihen der Brexit-Unterhändler gesorgt. Er forderte darin, dass der intensive Datenaustausch in der Terror- und Kriminalitätsbekämpfung mit Großbritannien auch nach dem Austritt aus der EU unabhängig vom Verhandlungsergebnis Bestand haben muss. Chef-Unterhändler Michel Barnier wies Seehofers Aussagen zurück und verwies auf laufende Gespräche.

In der großen Koalition droht eine Neuauflage des Asylstreits. CSU-Chef Horst Seehofer hat in einem Interview eine Warnung an die Koalitionspartner geschickt. Sollte die am Donnerstag getroffene Vereinbarung den Praxistext nicht bestehen, gehe es "wieder von vorne los".

Bundesinnenminister Horst Seehofer sorgt mit Ermahnungen an die Brexit-Unterhändler der EU-Kommission für Irritation in Brüssel.

Am Ende stimmt auch die SPD dem von CDU und CSU ausgehandelten Asylpaket zu. Fraglich ist, ob damit der Konflikt ausgeräumt ist - hat der Kompromiss doch so einige Tücken.

Die Spitzen der großen Koalition haben sich auf ein Paket gegen illegale Migration und eine Verschärfung der Asylpolitik geeinigt.

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban will keine Asylbewerber aufnehmen, die von Deutschland nach den Dublin-Regeln der EU zurückgeschickt werden. 

Das Europaparlament hat Plänen zur Reform des EU-Urheberrechts mit den umstrittenen Upload-Filtern vorerst eine Absage erteilt.

Durch die Reihen aller Parteien hinweg ertönt immer wieder die Forderung: Bekämpft die Fluchtursachen!  Warum ist das so schwierig? Experten sagen: Die Partner auf afrikanischer Seite müssen mehr gefordert werden - und schlagen neue Modelle vor.

Der Einzelhandelskonzern Rewe will künftig auf den Verkauf von Einweg-Trinkhalmen aus Plastik verzichten.