Die Zukunft des US-Elektroautobauers Fisker sieht derzeit alles andere als rosig aus. Es fehlt an allen Ecken und enden an Geld. Die Produktion des Ocean bei Magna Steyr im österreichischen Graz wurde bereits gestoppt. Jetzt versucht Fisker bereits gefertigte Modelle in den USA noch an den Mann zu bringen – und zwar mit echten Dumping-Preisen, die für alle Ocean-Bestandsmodelle des Jahrgangs 2023 gelten. Um wie viele Fahrzeuge es sich dabei handelt, lässt Fisker offen. US-Medien sprechen von rund 3.400 Autos. Vergangene Woche hatte Fisker seinen Fahrzeugbestand auf 4.700 Fahrzeuge beziffert, wobei 1.300 davon dem 2024er-Jahrgang zuzurechnen sind.

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Bestandsmodelle abverkaufen

Wie Fisker mitteilt, sinkt der Grundpreis für den Ocean in der Variante Extreme von ursprünglich 61.499 Dollar auf nun 37.499 Dollar (umgerechnet rund 34.650 Euro). Die Preissenkung beträgt beachtliche 24.000 Dollar.

Für einen Ocean Ultra wurden bislang 52.999 Dollar verlangt, der ist ab sofort ab 34.999 Dollar (umgerechnet rund 32.300 Euro) zu haben – satte 18.000 Dollar günstiger. Und der Ocean Sport sinkt von 38.999 Dollar um 14.000 Dollar auf nur noch 24.999 Dollar (umgerechnet rund 23.100 Euro). Damit dürfte diese Ocean-Variante das günstigste neue Elektroauto auf dem US-Markt sein.

Alle offerierten Ocean-SUV sollen bereits mit dem Softwarestand der 2024er-Modelle ausgerüstet sein. Zusätzlich weisen einige Fahrzeuge Zusatzausstattung im Wert von bis zu 7.000 Dollar auf. Gültig sind die neuen US-Preise ab dem 29. März 2024. Fisker will das Angebot so lange aufrechterhalten, bis alle Bestandsmodelle abverkauft sind.

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Auf die deutsche Preisgestaltung (Ocean Extreme: 63.590 Euro; Ocean Ultra: 66.940 Euro; Ocean Sport: 46.980 Euro) hat die Fisker-Krise bislang keine Auswirkungen. Wer in den USA bereits einen Fisker Ocean gekauft hat, dürfte über den aktuellen Preisverfall wenig erfreut sein.  © auto motor und sport

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