Da schon der 265 PS starke Monoturbodiesel im Vor-Facelift-530d bei uns viel Lob eingesackt hat, ist es ohne Vergleichsauto schwierig, konkrete Änderungen festzuhalten. Technisch betrachtet hat er nun 286 PS und ein zweistufiges Turbosystem: einen starren Hochdrucklader plus Niederdrucklader mit variabler Turbinengeometrie. Hinzu kommt bei allen Facelift-5ern mit Vier- und Sechszylindern ein 48-Volt-Riemenstartergenerator, der den Antrieb mit bis zu 11 PS unterstützt.

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Der Motor startet per 48-Volt-Generator zackig, aber bei zügigem Wechsel von der Bremse aufs Gas nicht immer schnell genug. Das kann durchaus eine Komforteinbuße sein, die einfach nicht ins Bild passt, denn gehobener Business Standard gehört unbedingt zu den überaus teuren Oberklassekombis. Und wie sieht es mit den Kraftstoff- und Unterhaltskosten aus?

Unser Testverbrauch

BMW gibt für den 530d xDrive Touring Luxury Line einen WLTP-Normverbrauch von 5,8 Litern Diesel an. Von diesem Wert entfernt er sich im Alltag; wir haben einen Durchschnittsverbrauch von 7,6 Litern ermittelt, was Spritkosten von 13,30 Euro auf 100 Kilometern verursacht. Auf der Eco-Runde verbrauchte der BMW 5,4 Liter, während er sich auf der Pendler-Strecke 7,7 Liter genehmigte. Wurde der BMW sportlich bewegt, stieg der Verbrauch auf 9,4 Liter. Die Kraftstoffkosten errechnen sich anhand des tagesaktuellen Kraftstoff-Preises auf unserem Partner-Portal mehr-tanken.de (03.11.2023 / Diesel: 1,75 Euro/Liter).

Monatliche Unterhaltskosten

Wer so ressourcenschonend fährt wie wir auf unserer Eco-Runde, drückt die Spritkosten für 100 Kilometer auf 9,45 Euro. Die eher heftige Gangart resultiert in einer Summe von 16,45 Euro. Die Kfz-Steuer kostet für den BMW 422 Euro pro Jahr, die Haftpflichtversicherung beträgt 402 Euro. Teil- und Vollkasko schlagen mit zusätzlichen 229 beziehungsweise 815 Euro zu Buche. Monatliche Unterhaltskosten von 290 Euro zahlt, wer den BMW 15.000 Kilometer im Jahr fährt. Beträgt die Laufleistung das Doppelte, steigt die Summe auf 496 Euro. Den Wertverlust lassen wir in dieser Rechnung außen vor.

So wird getestet

Der auto motor und sport-Testverbrauch setzt sich aus drei unterschiedlich gewichteten Verbrauchsfahrten zusammen. 70 Prozent macht der sogenannte "Pendler-Verbrauch" aus. Dabei handelt es sich um eine Fahrt vom Wohnort zum Arbeitsplatz, die im Schnitt 21 Kilometer misst. Mit 15 Prozent geht eine besonders sparsam gefahrene, ca. 275 Kilometer lange Eco-Runde in die Wertung ein. Die übrigen 15 Prozent entfallen auf die Sportfahrer-Runde. Die Länge gleicht in etwa der Eco-Runde, die Routenführung enthält aber einen größeren Autobahn-Anteil und damit im Schnitt höhere Geschwindigkeiten. Die Berechnungsgrundlage für die Kraftstoffkosten bildet immer die Preisangabe des Portals "mehr Tanken" vom Tag der Artikel-Erstellung.

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Die monatlichen Unterhaltskosten enthalten Wartung, Verschleißteilkosten und Kfz-Steuern bei einer angenommenen Jahresfahrleistung von 15.000 und 30.000 Kilometern ohne Wertverlust. Grundlage der Berechnung sind der Testverbrauch, eine dreijährige Haltedauer, Schadenfreiheitsklasse SF12 für Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung bei der Allianz inklusive Vergünstigungen für Garagenparker und die Beschränkung auf bestimmte Fahrer (nicht unter 21). SF12 beutet bei der Allianz einen Rabattsatz von 34 Prozent für die Haftpflicht und 28 Prozent für die Vollkasko.  © auto motor und sport

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