Das Frühjahr steht vor der Tür und damit auch wieder die ersten Pollen. Heuschnupfen, gereizte Schleimhäute, tränende Augen - was Allergiker schon im Normalzustand belastet, kann beim Autofahren am Steuer richtig gefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, sich entsprechend vorzubereiten.

Im Frühjahr geht für Allergiker wieder die Pollensaison los. Egal ob Heuschnupfen oder eine andere Allergie, gerade für Autofahrer können Niesanfälle oder brennende Augen zur echten Gefahr werden. Allergiker sollten deshalb regelmäßig den Innenraum ihres Fahrzeugs aussaugen und reinigen. Jacken können nach einem Spaziergang im Kofferraum aufbewahrt werden. Darüber hinaus bieten Innenraumfilter einen guten Schutz.

Innenraumfilter können schützen

Wenn Allergiker im Fahrzeug-Innenraum ein Niesanfall nach dem anderen erwischt, dann könnte das daran liegen, dass Ihr Innenraumfilter veraltet ist und nicht mehr seine volle Leistung bringt. Einige ältere Fahrzeuge besitzen nicht einmal einen solchen Filter. Das Problem: Ist der Filter alt oder nicht vorhanden, können Pollen leichter oder ungehindert über das Gebläse in den Innenraum eindringen. Wichtig ist auch, dass der Filter regelmäßig gewartet beziehungsweise ausgetauscht wird.

Tipp: Es gibt zwei Arten von Innenraumfiltern. Effektivere Modelle sind mit einer Aktivkohleschicht überzogen, die die Wirksamkeit um einiges verbessern.

Wann muss der Filter gewechselt werden?

Die meisten Hersteller empfehlen alle 15.000 Kilometer einen Wechsel. Dabei ist je nach Modell nicht einmal eine Fahrt in die Werkstatt notwendig. Die meisten Filter können Sie ganz einfach selbst auswechseln. Ist doch ein professioneller Austausch nötig, belaufen sich die Kosten laut des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe in der Regel auf maximal 150 Euro. Eine Reinigung der Klimaanlage kostet rund 75 Euro.

So schützen Sie sich gegen Pollen im Auto.

Generell bietet sich das Frühjahr für einen Wechsel an, da sich über den Winter auch Schimmel und andere Bakterien in den Filterinnenräumen festsetzen können.

Dürfen Allergiker unter Medikamenten fahren?

Wenn Sie starke Medikamente gegen Allergieschübe einnehmen, sollte vor der Fahrt ganz genau geklärt werden, ob Sie überhaupt in der Lage sind, ein Auto zu fahren. Einige Antihistaminika können starke Nebenwirkungen haben, die das Fahrverhalten negativ beeinflussen. Abgesehen von der eigenen Gesundheit gefährden Sie damit auch Ihren Führerschein. Denn für starke Medikamente am Steuer gelten ähnliche Regeln wie für Alkohol und Drogen.

Abgesehen davon sollten Allergiker immer eine Sonnenbrille im Auto liegen haben, falls eine erhöhte Lichtempfindlichkeit an den Augen auftritt. Gegebenenfalls muss auch ein Notfallset in greifbarer Nähe sein.  © 1&1 Mail & Media / CF