Kraft, Effizienz und Komfort soll die neueste Hybridversion des Porsche Cayenne vereinen. Der Cayenne E-Hybrid ist stärker als zuvor und glänzt durch ein Mehr an moderner Ausstattung.

Jetzt hat auch die 2017 vorgestellte dritte Generation des Porsche Cayenne wieder ein Hybridmodell. Der Porsche Cayenne E-Hybrid zeigt umfangreiche Verbesserungen und wird ab Ende Mai ausgeliefert. Ein wichtiger Fortschritt ist die größere Kapazität der Energiespeicher. Das neue Modell verfügt über einen 14,1 kW/h großen Akku. Beim 2014 vorgestellten Vorgänger waren es noch 10,8 kW/h. Dadurch schafft der Porsche Cayenne E-Hybrid laut Datenblatt 44 Kilometer rein elektrisch.

Bärenstarkes SUV mit zwei Antrieben

Hauptaufgabe des 100 kW (136 PS) starken Elektromotors ist aber die Unterstützung des 340 PS starken V6-Benzimotors. Beide Antriebe zusammen bringen es auf die beachtliche Systemleistung von 340 kW (462 PS). Durch dieses Kraftwerk rennt das über zwei Tonnen schwere SUV in fünf Sekunden auf 100 km/h. Als Topspeed stehen bei Bedarf 253 km/h auf der Uhr.

Leistungsschub durch E-Boost

Der Cayenne E-Hybrid kann zwar rein elektrisch fahren, wenn es unbedingt sein muss. Aber ihren größten Nutzen erzielt die E-Komponente, wenn sie artgerecht als „E-Boost“ genutzt wird. Dafür hat Porsche eigens die Boost-Strategie vom Supersportwagen 918 Spyder auf den Cayenne E-Hybrid übertragen. Sie soll dafür sorgen, dass der zusätzliche Leistungsschub in allen Fahrmodi und in allen Drehzahlbereichen zur Verfügung steht. Das heißt: volle Drehmoment-Power schon knapp über der Leerlaufdrehzahl.

Wie ausgeprägt der Boost ist, und wie sehr der Akku nachgeladen wird, hängt vom Fahrmodus ab. In den sportlichen Modi wird der Boost stark genutzt, während die anderen Einstellungen mehr auf Sparsamkeit optimiert sind.

Schnelle Schaltung und viele Extras

Große Teile des Antriebsstrangs hat Porsche neu konzipiert. Die bisherige elektrohydraulische Kupplung wird durch eine elektromechanisch betätigte Trennkupplung ersetzt. Die soll schnellere Reaktionszeiten ermöglichen. Die Kraftübertragung übernimmt ein Tiptronic-Automatikgetriebe mit acht Gängen und reduzierten Schaltzeiten.

Zur Ausstattung des Nobel-SUVs stellt Porsche einige neue Optionen bereit. So gibt es erstmals ein Head-up-Display, das diverse Informationen farbig ins Sichtfeld des Fahrers projiziert. Für ein noch beeindruckenderes Erscheinungsbild bietet sich die Aufrüstung auf 22 Zoll große Räder an. Weitere neue Optionen sind ein digitaler Copilot mit Abstandsregelung, Massagesitze, eine beheizbare Frontscheibe und die Standheizung mit Fernbedienung.  © 1&1 Mail & Media / CF