Ringbrothers aus Spring Green im US-Bundesstaat Wisconsin hat aus einem 1969er Dodge Charger den Hellephant TUSK gemacht. Dafür hat der über 50 Jahre alte Dodge nicht nur viel maßgeschneidertes Carbon bekommen, sondern auch einen Hellephant-Motor mit 7,0 Liter Hubraum. Den 1.014-PS-Motor bietet GM auch als Crate Engine an. Das Auto zeigen die Veredler auf der SEMA Show 2023 (5. bis 8. November 2023 in Las Vegas).

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Die Ringbrothers-Entwickler haben bei dem Charger die Proportionen verändert und den Radstand vergrößert. Außerdem sitzt der Motor 6,3 Zentimeter weiter hinten als beim Original. Gekoppelt ist er an ein manuelles Sechsgang-Getriebe, von dort gelangen die Antriebsmomente über eine Carbon-Kardanwelle an die Hinterräder.

Hoher Karbon-Anteil

Sämtliche Karosseriekomponenten bestehen aus Carbon. In die Fronthaube sind zwei große und wiederum mit Carbon abgedeckte Luftöffnungen gefräst – der Fahrer kann sie von seinem Platz aus sehen. Auch die Grills, die die Scheinwerfer bei Nichtgebrauch abdecken, bestehen aus Kohlefaser. Die Front- und die Heckschürze haben die Designer schmaler als beim Original gestaltet, das soll den Charger optisch verlängern.

Die Räder stammen vom kalifornischen Spezialisten HRE und wegen des verlängerten Radstands sitzt die Vorderachse fünf Zentimeter weiter vorn als beim Original. Ein Fox-RS-SV-Gewindefahrwerk sorgt für sportliche Dämpfung und Baer-Bremsen mit 6-Kolben-Bremssätteln bringen den Ringbrothers-Dodge zum Stehen.

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Innen digital

Auch im Innenraum dominiert Carbon, selbst das unten abgeflachte Lenkrad und der Schalthebel bestehen nahezu komplett aus dem Leichtbau-Material. Die analog aussehenden Instrumente sind in Wirklichkeit digital, außerdem gibt es einen digitalen Rückspiegel. Eine moderne Klimaanlage soll bei jedem Wetter für angenehme Innenraum-Temperaturen sorgen.

Ob der Hellephant TUSK 1969er Dodge Charger ein Einzelexemplar bleibt und was das Fahrzeug kostet, hat Ringbrothers noch nicht bekanntgegeben.  © auto motor und sport

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