Motorradfahren ist eine Kunst für sich. Brenzlig kann es vor allem dann werden, wenn der Wind sich dreht. Zweiradfahrer müssen dann schnell reagieren.

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Geübte Motorradfahrer kennen das Spiel: Bläst der Wind stark von der Seite, muss das Gewicht auf das Vorderrad verlegt und die Geschwindigkeit gedrosselt werden.

Das Gewicht auf dem Motorrad richtig verlagern

Bei konstantem Wehen ist es laut Institut für Zweiradsicherheit (ifz) ratsam, sich leicht dem Wind entgegenzulehnen. Aber Vorsicht: Den Lenker dabei stets fest im Griff haben. Denn kommt eine Böe auf, kann die Maschine schnell aus der Spur gedrückt werden.

Vorsicht vor plötzlich auftretendem Seitenwind ist vor allem an Waldschneisen, Brücken und in bergigem Terrain geboten.

Möglichst wenig Angriffsfläche bieten

Auch beim Überholen sollten Biker und Bikerinnen wachsam sein. Nach dem Ausscheren aus dem Windschatten könnten Böen sie plötzlich in Richtung Gegenspur drücken.

Generell gilt: Kommt der Wind von rechts, ist man lieber nah am rechten Fahrbahnrand unterwegs. Weht es von links, orientiert man sich tendenziell mehr zur Fahrbahnmitte.

Von Vorteil ist es, als Motorradfahrer ein bisschen Abstand zwischen sind und die Gepäckrolle zu bringen. Das bietet dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche, da er durch die Lücken durchbläst.

Auch Mitfahrer sollten sich bei Seitenwind nicht eng an den Fahrer anlehnen, sondern - wenn möglich - ein klein wenig Platz lassen, rät das ifz. (dpa/tmn/cos)

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