Höchste Zeit für den Frühjahrsputz: Nach dem Winter sollten Autos gründlich gereinigt werden, um Reste von Streusalz zu entfernen. Denn das Salz schadet dem Fahrzeug auf Dauer. So funktioniert die Autowäsche im Frühling.

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Nicht nur im Haus, auch beim Auto steht der Frühjahrsputz an: Spätestens jetzt sollten Autofahrer ihren Wagen von Streusalzresten aus dem Winter befreien. Denn das Salz ist auf Dauer Gift für das Auto.

Regelmäßiges Waschen des Autos ist wichtig

"Salz in Kombination mit Wasser respektive Feuchtigkeit verursacht Korrosion", warnt Thilo Kunst, Projektleiter Autochemie und Technische Sauberkeit bei der Expertenorganisation Dekra. Daher sei regelmäßiges Waschen angebracht.

"Korrosion kann vor allem für Metallteile im Bereich des Unterbodens problematisch werden", sagt Kunst. Durch Korrosion angefressene Bremsleitungen etwa sind eine Gefahr. Darüber hinaus können etwa rostende Radachsen oder andere angegriffene Teile des Unterbodens dazu führen, dass ein Auto durch die Hauptuntersuchung fällt und hohe Reparaturkosten entstehen.

Entfernen von Streusalz in der Waschanlage

Spätestens jetzt im Frühling sollte das Salz abgewaschen werden. Bei der Handwäsche wird der Unterboden meist nicht oder nur unzureichend gereinigt. Der Sachverständige empfiehlt deswegen ein Waschprogramm mit Unterbodenwäsche in einer Waschanlage.

"Ein Waschprogramm mit Konservierung schützt zusätzlich den Lack", rät Kunst. Wer möchte, kann verwitterte Lackschichten nach dem Winter auch mit Lackreinigern und Polituren behandeln. Wachse und Konservierer schützen ganzjährig vor Witterungseinflüssen. (dpa/tmn/tae)

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