Das Auto bleibt plötzlich liegen: Nun gilt es, die Nerven nicht zu verlieren und richtig zu handeln. Autofahrer müssen den Wagen mit einem Warndreieck absichern. Experten erklären, was dabei zu beachten ist.

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Bleibt das Auto wegen einer Panne am Rand der Fahrbahn stehen, müssen Fahrer ein Warndreieck aufstellen. Am besten tragen Autofahrer das aufgeklappte Schild auf Brusthöhe vor sich her auf dem Weg zum Aufstellort.

Das rät der Autoclub Kraftfahrer-Schutz. So ist man für andere sichtbarer. Wenn möglich, läuft man hinter der Leitplanke - ansonsten zumindest am äußersten Fahrbahnrand.

Richtiger Abstand zum Auto

Das Warndreieck sollte nicht zu nah am Auto stehen, damit andere Verkehrsteilnehmer genug Zeit zum Reagieren haben.

Als Faustregel empfehlen die Experten folgende Abstände zwischen Warndreick und Auto:

  • in der Stadt: rund 50 Meter
  • auf der Autobahn: mindestens 150 Meter
  • hinter einer Kurve oder einer Bergkuppe: gegebenenfalls mehr als 150 Meter Abstand

Warndreieck muss im Auto sein

Generell sollte man das Fahrzeug auf dem Standstreifen oder dem rechten Fahrbahnrand abstellen, sofern das möglich ist. Idealerweise schafft man es in eine Haltebucht oder auf einen Parkplatz.

Wichtig ist: Die Warnblinkanlage anschalten, den Motor des stehenden Wagens ausschalten, vor dem Aussteigen eine Warnweste überstreifen und das Auto verlassen, um an einem sicheren Platz auf Hilfe zu warten.

Übrigens: Wer kein Warndreieck in seinem Auto dabei hat, muss im Falle einer Kontrolle mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. (af/dpa)

Verwendete Quellen:

  • dpa
  • Bußgeldkatalog.de

Wer immer etwas schneller fährt als erlaubt, riskiert doch höchstens ein kleines Bußgeld, heißt es oft. Sonst gibt es kein Risiko. Ob das stimmen kann?