Eigentlich soll Alexa den Nutzern das Leben auf Nachfrage erleichtern. Doch stattdessen lacht der Echo-Lautsprecher von Amazon offenbar unaufgefordert -und erschreckt die Besitzer damit. Das Unternehmen arbeitet bereits an einer Lösung.

Weitere aktuelle News finden Sie hier

Ob zur Wiedergabe von Musik oder zum Wissenserwerb: Alexa, die Sprachassistentin im Lautsprecher Echo von Amazon, soll eigentlich nur auf Befehl aktiv werden.

Doch zuletzt hat sie auch ungefragt reagiert - mit für die Besitzer erschreckenden Lachgeräuschen.

Amazon ist auf Fehlersuche

Das Unternehmen kennt das Problem und will mit einem Programm-Update verhindern, dass seine Assistenz-Software Alexa Nutzer mit unerwartetem Lachen verstört.

Das Problem sei, dass die Software unter Umständen fälschlicherweise den Sprachbefehl "Alexa, laugh" («Alexa, lache!») herausgehört habe, erklärte der Online-Händler dem Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch.

Mit der Aktualisierung solle die Software nur noch auf die ausführlichere Frage "Alexa, kannst du lachen?" ("Alexa, can you laugh?") reagieren, hieß es. Außerdem solle sie nicht einfach loslachen, sondern erst sagen: "Natürlich kann ich lachen."

Nutzer teilten Erfahrung in den sozialen Netzwerken

In der vergangenen Wochen hatten sich die Berichte über das plötzliche Lachen von Alexa in sozialen Netzwerken gehäuft.

So teilte bereits im Februar ein Nutzer ein Video auf Twitter, in dem deutlich ein Lachen zu hören ist.

"Alexa hat sich willkürlich entschieden, zu lachen, während ich in der Küche war", hieß es im Kommentar dazu. "Ich dachte, ein Kind lacht hinter mir."

Eine gruselige Erfahrung, die sich nach dem Beheben des Fehlers durch Amazon hoffentlich nicht mehr wiederholt.

Amazon gilt als der Marktführer im Geschäft mit vernetzten Lautsprechern mit Sprachassistenten an Bord. Google und seit kurzem auch Apple versuchen, mit eigenen Lautsprechern und Konkurrenzsoftware aufzuholen.

Bei früheren Problemen reagierten Alexa und der Google Assistant unter anderem auf Sprachbefehle aus dem Fernseher.© 1&1 Mail & Media / CF