Phänomen Facebook. Jeden Tag wird das beliebte Online-Portal von etwa 936 Millionen Menschen genutzt. Das Netzwerk, welches vor zwölf Jahren gegründet wurde, machte Mark Zuckerberg zum Multimilliardär und ist für die meisten aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Wir stellen Ihnen Tricks und nützliche Funktionen vor, die bei Facebook nur schwer auffindbar sind.

Selbst Vollzeitnutzer von Facebook stehen bei der enormen Vielfalt von Funktionen und Einstellungen hin und wieder vor einem Rätsel. Folgende schwer erreichbare Funktionen könnten Sie interessieren:

Arr! Werdet zum Facebook-Pirat

Wer kein Einheitsprofil möchte, kann mit diesem lustigen Feature ein recht amüsantes Facebook erleben. So kann jeder die Sprache seines Facebook-Accounts in "Pirate" ändern, jedoch leider nur auf Englisch. Damit heißt "Like" nun "Arr!".

Um die Piratensprache einzustellen, einfach auf den kleinen Pfeil oben rechts in der Facebook-Leiste klicken. Nun "Einstellungen" und "Allgemein" auswählen. Unter dem Punkt "Sprache" bei "In welcher Sprache möchtest du Facebook nutzen?" die Option "English (Pirate)" auswählen, Änderungen speichern - fertig.

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Facebook-Profil vor Google verbergen

Trotz verschiedener Privateinstellungen spuckt Google bei der Namenssuche einer Person nicht selten an erster Stelle das Facebook-Profil aus. Wer lieber nicht für jedermann in der Suchmaschine auffindbar sein möchte, kann dies durchaus verhindern.

Dafür einfach auf das kleine Schloss in der Facebook-Leiste für die Privatsphäre-Einstellungen klicken. Danach die Option "Möchtest Du, dass Suchmaschinen außerhalb von Facebook dein Profil anzeigen?" deaktivieren.

Bookmark-Funktion

Häufig kommt es vor, dass man auf Facebook einen Beitrag findet, den man gerne später lesen möchte. Aber schon nach zwei Minuten sind 50 neue Beiträge im Newsfeed und der andere geht einfach unter.

Dieses Problem lässt sich mit der Bookmark-Funktion (dt. Lesezeichen) ganz einfach umgehen, indem die interessanten Posts für später abgespeichert werden. Dafür einfach auf den kleinen Pfeil neben dem relevanten Post gehen und die Option "Link speichern" auswählen. Die gespeicherten Daten lassen sich dann später am linken Bildschirmrand unter der Rubrik "Favoriten" und der Funktion "Gespeichert" abrufen.

Nachlasskontakt

Was passiert eigentlich nach dem Tod eines Nutzers mit dessen Account? Hierfür bietet Facebook die Möglichkeit, durch das Setzen eines Hakens den Account nach längerer Inaktivität automatisch löschen zu lassen.

Alternativ kann man auch zu Lebzeiten einen sogenannten Nachlasskontakt einrichten und eine Person benennen, die im Todesfall den Account verwalten, auf dem Profil etwas teilen oder Freundschaftsanfragen bearbeiten kann.

Das direkte Einloggen in das Profil des Verstorbenen und das Lesen privater Nachrichten bleiben dem Nachlasskontakt allerdings verwehrt.

Zum Einrichten eines Nachlasskontakts muss man unter dem Menüpunkt "Einstellungen" den Unterpunkt "Sicherheit" auswählen. Beim Runterscrollen findet sich schließlich die Option "Nachlasskontakt", wo man nun eine geeignete Kontaktperson auswählen kann.

Diese zehn einfachen Kniffe werden Ihnen das Chatten sehr erleichtern.

"Facebook Lite"

Ständiges Thema von Smartphone-Nutzern ist das viel zu schnell schwindende Datenvolumen. Gerade die Facebook-App ist durch die zahlreichen Inhalte wie Fotos und Videos beim Verbrauch mobiler Daten recht großzügig.

Mit "Facebook Lite" kann man am Monatsende allerdings einiges an Datenvolumen sparen. Zwar ist die App sehr karg ausgestattet, aber zumindest die Grundfunktionen sind in der Lite-Version enthalten. Ideal für Nutzer mit kleinen Datenpaketen, Bewohnern von ländlichen Gebieten mit EDGE-Mobilfunk oder Reisen in Länder mit einem schwachen Mobilfunknetz.

Lustige Apps für den Messenger

Für alle, die auf ihrem Smartphone den Facebook-Messenger für das Versenden von Nachrichten verwenden: Dies können Sie auch mit vielen verschiedenen Extras tun!

Anstatt der üblichen Standard-Smileys besteht beim Messenger auch die Möglichkeit, eigene Anwendungen zu installieren, mit denen man animierte GIFs (also bewegte Bilder), Kurzvideos oder Internet-Memes verschicken kann.

Um diese Apps zu installieren, zuerst einen beliebigen Chat öffnen und unter der Nachrichtenzeile auf die drei kleinen Punkte tippen. Im Anschluss werden alle möglichen Apps aufgelistet, die im Messenger-Chat verwendet werden können. Über den Button "installieren" wird man sofort in den App-Store weitergeleitet.