Fans von "Zurück in die Zukunft" fiebern diesem Datum schon seit Jahren entgegen: Im zweiten Teil der Kultfilmreihe landet Marty McFly mit seinem DeLorean am 21. Oktober 2015 und sieht dort fliegende Autos und Schuhe, die sich selbst schnüren. Doch wie viel von dieser Zukunftsvision ist tatsächlich Wirklichkeit geworden?

"Der weiße Hai 19"

Als Marty McFly (Michael J. Fox) in "Zurück in die Zukunft II" im Jahr 2015 ankommt, läuft dort im Kino gerade der 19. Teil von "Der weiße Hai". In Wirklichkeit gibt es vom Klassiker des Tierhorrors bislang nur drei Fortsetzungen – die letzte war "Der weiße Hai – Die Abrechnung" von 1987. Aus Liebe zu "Zurück in die Zukunft II" hat Universal nun aber tatsächlich einen Trailer zu Teil 19 veröffentlicht. Zwar ohne den bösartigen 3-D-Hai, der Marty auf der Straße das Fürchten lehrt, aber ähnlich faszinierend. Dass der Film wirklich über die Kinoleinwand flimmert, ist gänzlich unwahrscheinlich – die Ankündigung dafür umso amüsanter:

Nike und die Powerlaschen

Was darf in der Zukunft natürlich nicht fehlen? Schuhe, die sich selbst schnüren! Im Film staunt Marty nicht schlecht über seine Nikes mit Powerlaschen. Nun bringt der Turnschuhhersteller Gerüchten zufolge die berühmten Sneaker mit automatischer Schnürung tatsächlich auf den Markt. Anfang des Jahres gab Nike-Designer Tinker Hatfield in einem Video bekannt, dass die Powerlaschen-Treter noch 2015 auf dem Markt kommen sollen. Ein genaues Datum wurde bislang noch nicht genannt. Bereits 2008 verkaufte Nike 300 Paare des McFly-Schuhs als limitierte Sonderedition – allerdings ohne LEDs oder weitere Elektronik.

Die röhrenförmige Pepsi-Flasche

Als sich Marty McFly auf der Kinoleinwand eine Zukunfts-Pepsi aus dem Automaten zog, hat sich vermutlich kaum ein Filmbesucher was dabei gedacht. Anders der Softdrink-Hersteller: Der plant pünktlich zum 21. Oktober 2015 den Verkaufsstart der limitierten Röhrenflasche. Insgesamt gibt es nur 6.500 Flaschen - zum stolzen Preis von rund 18 Euro das Stück. Zudem sollten Fans auch keine Pepsi Perfect aus dem Film-"Cafe 80s" erwarten: In den Flaschen sprudelt die Standard-Limo.

Zukunfts-Skater und das Hoverboard

Ein Skateboard ohne Rollen, das sich fliegend fortbewegt? Der absolute Hit. Allerdings handelte es sich bei diesem sogenannten Hoverboard jahrzehntelang nur um einen Traum. Doch die Entwickler dieser Welt haben seit "Zurück in die Zukunft II" keinesfalls geschlafen. Erste Prototypen des Hoverboards geisterten in den vergangenen Jahren immer mal wieder durchs Internet. Universal Pictures veröffentlichte sogar einen mehr oder weniger fiktiven Werbespot für das Skate-Highlight.

Doch wer dem ganzen Hype nun die Krone aufsetzt, ist Lexus. Der Automobilhersteller arbeitet angeblich tatsächlich an einem Hoverboard, das ebenso wie die Filmvorlage komplett ohne Räder oder Magnetstreifen im Boden funktioniert. Bis Ende Oktober diesen Jahres wird die Entwicklung zwar noch nicht abgeschlossen sein, mittelfristig will Lexus das Board aber auf die Straßen bringen.

Und was hält die Zukunft sonst noch für uns bereit?

Auf fliegende Autos und Hundeleinen, die sich selbst Gassi führen, müssen wir vermutlich vorerst verzichten. Zumindest für Ersteres interessieren sich diverse Hersteller aber bereits seit einigen Jahren. Sowohl Terrafugia als auch AeroMobil haben bereits einige Ideen für fliegende Fahrzeuge in der Hinterhand, aber noch nichts, das man als Prototyp auf den Markt bringen könnte.

Anders liegt der Fall beispielsweise bei Computerspielen: Marty McFly muss einem kleinen Jungen (übrigens gespielt von Elijah Wood in jüngsten Jahren) in der Zukunft zeigen, wie man einen Joystick benutzt. Denn der Junge spielt seine Computerspiele sonst nur mit den bloßen Händen. Eine Lücke, die mit Microsoft Kinect und der Wii Remote bereits erfolgreich gestopft wurde.