Hornissen wirken wegen ihrer Größe bedrohlich, sind aber eigentlich harmlos. Ihre Stiche können allerdings ziemlich unangenehm sein.

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Hornissen wirken bedrohlich - im Vergleich zu Wespen sind sie riesig, sie surren laut und tragen nicht den flauschigen Pelz einer Hummel.

Ihre schwarz-gelbe Zeichnung wirkt aggressiv, insbesondere in Kombination mit dem roten Kopf. Dabei sind Hornissen vergleichsweise harmlos und sehr friedlich. Stiche kommen selten vor.

Stich bildet sich nach einem Tag zurück

Hat es einen doch erwischt, schwillt der Stich sehr schnell stark an und ist ähnlich schmerzhaft wie der Stich einer Wespe oder einer Biene. Die Einstichstelle brennt.

Am besten hilft es, den Stich möglichst schnell zu kühlen. Dafür eignet sich gut ein Coolpack oder auch ein feuchtes kaltes Tuch, das man regelmäßig wechselt. Meistens bildet sich der Stich nach etwa einem Tag zurück.

Es gibt allerdings auch Menschen, die auf das Gift der Hornissen allergisch reagieren. Wer nach einem Stich eine übermäßig starke Schwellung bemerkt und womöglich noch Kreislaufprobleme und Atemnot bekommt, der sollte einen Arzt rufen.

Gegen Stiche von Hornissen schützt man sich vor allem, indem man ihnen aus dem Weg geht. Oft gibt es ohnehin wenig Berührungspunkte zwischen diesen Insekten und Menschen.

Entdeckt man aber ein Hornissennest, dann sollte man sich ihm nicht nähern und es auf keinen Fall mit der Hand berühren, daran rütteln oder klopfen.

Wenn Hornissen Gefahr wittern, wollen sie sich und ihren Nachwuchs verteidigen - und dann drohen Stiche. Auch wer nach einer fliegenden Hornisse schlägt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie reagiert.

Dass sieben Hornissenstiche ein Pferd töten, gehört übrigens ins Reich der Mythen: Bienen injizieren bei einem Stich deutlich stärkeres Gift. Provozieren sollte man Hornissen trotzdem nicht, denn ihre Stiche tun weh.