In Osnabrück hat ein Hund ein Baby gebissen und dadurch lebensgefährlich verletzt. Der Säugling wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Ein frei laufender Hund hat auf einer Wiese in Osnabrück einen Säugling durch Bisse lebensgefährlich verletzt.

Das Baby wurde nach dem Zwischenfall im Stadtteil Hellern in ein nahes Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Ermittler suchen nun dringend Zeugen des Geschehens vom späten Dienstagnachmittag.

Erst spielte der Hund, dann biss er zu

Nach Polizeiangaben hielten sich die Eltern mit dem Säugling und zwei eigenen Hunden auf einer Grünfläche neben einer Autobahnauffahrt auf.

Nach ersten Aussagen der Betroffenen kam ein mittelgroßer Hund dazu, der zunächst mit den Hunden der Familie spielte und schließlich unvermittelt den erst wenige Tage alten Säugling angriff.

Anschließend lief der Hund in unbekannte Richtung davon.

Die Zahl der Hunde-Attacken nimmt zu

Zuletzt nahmen Berichte über Hunde-Attacken auf Menschen zu. Hier eine Übersicht der letzten Fälle:

  • Im April biss Staffordshire-Terrier "Chico" seine beiden Besitzer, einen 27-Jährigen und dessen 52-jährige Mutter, tot.
  • Einige Tage später starb in Hessen ein sieben Monate altes Baby, nachdem der Familienhund es in den Kopf gebissen hatte. Auch bei diesem Hund soll es sich um einen Staffordshire-Mischling gehandelt haben.
  • Anfang Mai wurden zwei Kleinkinder am Strand von Marseille von Pitbulls angegriffen und verletzt.
  • Vor Kurzem wurde ein Neunjähriger in Österreich von den Hunden seiner Betreuerin angegriffen und erlitt tiefe Bisswunden. Bei den Hunden handelte es sich um einen Rottweiler und drei Jack Russell Terrier.
  • In Indien forderte ein Rudel Wildhunde seit November zwölf Todesopfer.

(dar/afp)

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