"Rache ist süß", heißt es. Blöd nur, wenn sie den völlig Falschen – und dessen Auto – trifft! In Niedersachsen muss sich bald ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten, der sich aufgrund verschmähter Liebe zu einer wirklich kopflosen Aktion hinreißen ließ.

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"Blöd gelaufen! ... besonders für den Nachbarn!", urteilt die Polizei Lüneburg nüchtern. Ein 19-jähriger Mann habe am späten Montagabend bei seiner Ex-Freundin randaliert und anschließend ein Auto vor der Tür absichtlich zerkratzt. Die gesamte linke Fahrzeugseite des Seats sei beschädigt, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der geschätzte Sachschaden liegt bei rund 1.500 Euro.

Mehr als nur ein Schaden am Auto

Der Täter gestand die Aktion später den Polizeibeamten. Laut eigener Aussage hielt der Lüneburger das Fahrzeug für den Wagen des neuen Freundes seiner Ex-Freundin. Stattdessen zerkratzte der Randalierer unwissentlich das Auto eines Nachbarn. Blöd gelaufen für den Unbeteiligten – und für den Täter. Denn: Bei Letzterem fanden die Gesetzeshüter zusätzlich ein illegales Einhandmesser. Somit droht dem Täter nun ein Verfahren wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Rache ist ... keine gute Idee

Ähnlich blöd lief es im vergangenen Jahr für einen Mann aus Deutschland, der sich per SMS an seinem Chef in Neuseeland rächen wollte. Er habe in der letzten Lieferung "ein kleines Geschenk" hinterlassen, drohte er. Die Firma entsorgte daraufhin die komplette Lieferung und verklagte den 21-Jährigen. Wie der "Marlborough Express" berichtet, mussten die Eltern des Täters ihr Haus sogar mit einer Hypothek belasten, um die Strafe ihres Sohnes zu begleichen.  © 1&1 Mail & Media / CF

Ein Polizist aus Baden-Württenberg, der nach dem Tod eines Deutschen in Chemnitz einen Haftbefehl gegen einen tatverdächtigen Iraker auf Facebook geteilt hatte, muss 1200 Euro zahlen.