Eine Frau in Neuseeland stürzt mit ihrem Auto eine über 40 Meter tiefe Böschung hinunter und wird schwer verletzt. Sie überlebt drei eiskalte Nächte, weil ihr geliebtes Haustier sie warmhält und schließlich Wanderer alarmiert. Der Retter: ein Border Collie.

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Die 63-jährige Kerry Jordan befand sich letzten Donnerstag auf dem Weg ins neuseeländische Palmerston North, wie The New Zealand Herald berichtet. Sie verlor die Kontrolle über ihr Auto und stürzte mit dem Fahrzeug 45 Meter tief in eine steile Schlucht. Schwer verletzt befreite sie sich aus dem Wrack und schleppte sich unter einen Busch. Ihr Begleiter: ihr 5-jähriger Border Collie Pat.

Border Collie spendet lebensrettende Wärme und alarmiert Wanderer

Wie sich später herausstellen sollte, hatte Jordan Brüche des Brustbeins, des Schlüsselbeins und eines Knöchels sowie schwere Brustquetschungen davongetragen. Drei Nächte lang harrte sie bei eiskalten Temperaturen unter dem Busch aus, gewärmt von ihrem treuen Vierbeiner.

Der Border Collie schaffte es schließlich, mit seinem Bellen Wanderer auf das Schicksal seines Frauchens aufmerksam zu machen. Diese bemerkten das zerstörte Wrack des Autos, das sich in einem Flussbett verkeilt hatte und alarmierten den Rettungsdienst.

Zustand der Frau weiterhin kritisch

Jordan wurde anschließend ins Krankenhaus von Palmerston North geflogen, wo sie sich laut Bericht weiterhin auf der Intensivstation in einem kritischen Zustand befindet. Eine Freundin der Verletzten berichtet im Interview, dass Jordan eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Hund habe und den Border Collie immer als "ihren Sohn" bezeichnete.

"Es ist ein Wunder, dass sie überlebt hat", so die Freundin weiter. "Ich hoffe, dass sie jetzt nicht auch noch eine Lungenentzündung bekommt. Aber sie ist ziemlich willensstark."  © 1&1 Mail & Media / CF

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