• Auf der indonesischen Insel Borneo sind bei schweren Überflutungen 15 Menschen gestorben.
  • In den vergangenen Tagen kam es zu massiven Regenfällen, die laut Präsident Joko Widodo zu den schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit 50 Jahren geführt haben.
  • Währenddessen stieg die Zahl der Opfer nach den Erdrutschen in der Provinz Sumedang in West Java.

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Bei schweren Überflutungen auf der Insel Borneo sind dem Katastrophenschutz zufolge mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Nach tagelangen massiven Regenfällen ist der 890 Kilometer lange Barito River über die Ufer getreten. Zehn Bezirke in der indonesischen Provinz Kalimantan Selatan stehen unter Wasser. Nach Angaben von Präsident Joko Widodo handelt es sich um die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit 50 Jahren.

Mehr als 24.000 Häuser seien in den Fluten versunken, 40.000 Menschen seien obdachlos, berichtete die Nachrichtenagentur Antara News. Bereits am Montag hatte die Provinzverwaltung den Notstand ausgerufen. In Kalimantan werden seit Jahren große Teile des wichtigen Regenwaldes gerodet, um unter anderem Platz für den Bergbau und Palmölplantagen zu schaffen.

Unterdessen ist die Zahl der Opfer nach mehreren Erdrutschen in der Provinz Sumedang in West Java auf 40 gestiegen. Weitere acht vermisste Personen seien tot aus den Erdmassen geborgen worden, sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Schwere Regenfälle hatten am 9. Januar zunächst einen Erdrutsch ausgelöst. Ein zweiter Erdrutsch begrub wenige Stunden später mehrere der herbeigeeilten Einsatzkräfte. (dpa/ari)

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