Zwischenfall nahe der A40 im Rheinland: Ein mit Flüssiggas beladener Güterzug ist teilweise entgleist. Die Autobahn musste zeitweise gesperrt werden. Explosionsgefahr besteht laut Angaben der Behörden derzeit nicht.

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Ein mit Gas beladener Güterzug ist in der Nähe der Autobahn 40 im Rheinland entgleist. Es bestand aber keine akute Explosionsgefahr, wie sich herausstellte: Keiner der Kesselwaggons sei leckgeschlagen, teilten Polizei und Feuerwehr mit, die am Montag an der Unglücksstelle in Moers Messungen vorgenommen hatten. Die zwischenzeitlich gesperrte Autobahn wurde daraufhin freigegeben. Die zehn Kesselwaggons waren mit brennbarem Flüssiggas beladen.

A40 muss möglicherweise nochmals gesperrt werden

Möglicherweise müsse die A40 für die Bergung des Zugs aber erneut gesperrt werden, hieß es. Ein Bergungszug sei angefordert. Luftbildern zufolge waren unmittelbar hinter der Lok und nahe einer Brücke über die A40 zwei Waggons aus dem Gleis gesprungen.

Der Lokführer habe einen Schock erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Oberleitung wurde beschädigt. Die Unfallursache war zunächst unklar. "Wahrscheinlich ist eine Weiche falsch umgestellt worden, aber das müssen nun die Untersuchungen ergeben", sagte ein Sprecher des Güterzugbetreibers, der Hafen Krefeld GmbH. (mgb/dpa)

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