Lautes Geschrei hat bei Mannheim einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Dabei stellte sich heraus, dass sich nicht wie angenommen eine Frau, sondern eine Ziege in Not befindet. Als die Beamten dem Tier helfen wollen, werden sie von der übrigen Herde abgewehrt.

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Die lauten Schreie einer Ziege haben am Dienstagabend im baden-württembergischen Weinheim einen Polizeieinsatz mit Hundestaffel und Hubschrauber ausgelöst.

Zunächst sei die Polizei von menschlichen Hilfeschreien ausgegangen, die aus einem Wald in der Nähe von Mannheim kamen, teilte die Polizei mit. Sechs Polizisten suchten zwei Stunden lang mit einer Hundestaffel nach dem vermeintlich verletzten Menschen.

Da das Gebiet zwischen Zäunen und Schrebergärten sehr unwegsam war, forderten die Polizisten einen Hubschrauber an. Dieser entdeckte mit der Wärmebildkamera Bewegungen in einem Waldstück: Eine Ziege hatte sich im Zaun eines Geheges verfangen und schmerzerfüllt geschrien.

Ziegenherde greift Helfer an

Da das Tier von seiner Herde und dem Ziegenbock beschützt wurde, habe sich die Befreiung schwierig gestaltet, hieß es. Die Tiere gingen immer wieder auf die Beamten los, bis es ihnen durch ein Ablenkungsmanöver gelang, die schreiende Ziege zu befreien.

Das Tier blieb unverletzt und konnte nach der insgesamt dreieinhalbstündigen Suchaktion zu seiner Herde zurückkehren.  © dpa

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