Donald Lynn Cash hat sich seinen Lebenstraum erfüllt: Er hat den Mount Everest erklommen. Das Abenteuer musste der Familienvater aus Utah allerdings mit seinem Leben bezahlen.

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Der Amerikaner Donald Lynn ist am Mount Everest ums Leben gekommen. Beim Abstieg vom höchsten Berg der Welt brach der Familienvater aus Utah unvermittelt zusammen.

Die Sherpas, die ihn begleiteten, leisteten Erste Hilfe. Über zwei Stunden harrten sie unter extremen Bedingungen aus. Zunächst gelang es ihnen, Cash ins Leben zurückzuholen, doch er verlor immer wieder das Bewusstsein. Letztendlich hatten die Sherpas keinen Erfolg.

Donald Lynn Cash starb auf dem Berg, der für ihn die Welt bedeutete. Den Gipfel hatte er allerdings zuvor erklommen – und sich damit seinen jahrelang innig gehegten Traum erfüllt. So berichten es seine Kinder Brandalin und Tanner in einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender KSL-TV

Familie zwischen Trauer und Stolz

Woran der Bergsteiger starb, ist noch unklar. Die Autopsie seines Körpers ist noch nicht abgeschlossen. Die Kinder vermuten einen Herzinfarkt.

Als gesichert gilt, dass Cash beim Abstieg mit Atemnot zu kämpfen hatte. Die dünne Luft in der Höhe machte ihm wohl zu schaffen.

Die Familie von Donald Lynn Cash trauert – ist gleichzeitig aber auch stolz, dass der 55-Jährige seinen Traum erfüllen konnte. Die Kinder hoffen, dass die Geschichte ihres Vaters andere daran glauben lässt, dass alles möglich ist, wenn man den Willen hat.  © 1&1 Mail & Media / CF