In Krefeld übergießt sich ein 43-Jähriger am hellichten Tag ohne ersichtlichen Grund mit Flüssigkeit und steckt sich an. Passanten ersticken das Feuer. Rettungskräfte fliegen den Mann anschließend in eine Spezialklinik. Über sein Motiv wird aufgrund von Zeugenaussagen spekuliert. Die Polizei kennt den Mann.

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Aus zunächst ungeklärten Gründen hat sich am Mittwoch ein Mann vor dem Gebäude des Krefelder Amts- und Landgerichts mit Flüssigkeit übergossen und angezündet. Der 43-Jährige trug schwere Verletzungen davon und wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, wie die Krefelder Polizei weiter mitteilte.

Anhänger der kurdischen Arbeiterpartei PKK

Zeugen hatten die Flammen zuvor mit Decken und einem Feuerlöscher erstickt. Wie die Ermittler weiter mitteilten, berichteten Zeugen von Äußerungen des Manns, wonach der 43-Jährige gegen die fortdauernde Inhaftierung des PKK-Führers Abdullah Öcalan in der Türkei und gegen deutsche Polizeigewalt protestieren wollte.

"Die polizeilichen Ermittlungen weisen auch auf ein Motiv im persönlichen Bereich hin", hieß es weiter im Polizeibericht. Hinweise auf eine psychische Erkrankung würden geprüft. Der Mann wohnt in Neuss und ist der Polizei bekannt.

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