Gegrillter Fisch ist lecker, aber auch nicht ganz einfach in der Zubereitung. Wer einen Versuch wagen möchte, sollte dabei vor allem auf die richtige Temperatur achten.

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Die Grill-Saison hat begonnen und bei vielen landet nicht nur Fleisch und Gemüse auf dem Rost, sondern auch Fisch. Hier die besten Tipps, damit der Fisch garantiert gelingt.

Den richtigen Fisch auswählen

Als Anfänger im Fisch-Grillen sollte man zu Arten mit festem Fleisch greifen, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Relativ einfach lassen sich Forelle, Lachs, Dorade, Makrele und Thunfisch auf dem Rost zubereiten. Aber auch alle anderen Fische sind zum Grillen geeignet, heißt es.

Fisch grillen: Nicht zu nah an der Glut rösten

Drei Fehler gilt es auf jeden Fall zu vermeiden, erklärt das BZfE weiter. So sollte der Fisch nicht zu nah an der Glut geröstet werden. 140 bis 160 Grad seien bereits ausreichend. Der Fisch bekommt dann eine schöne Bräune und entwickelt leckere Röstaromen.

Mit dem Öl sollte man nicht sparen: Der Fisch muss ordentlich damit eingerieben werden, damit er nicht am heißen Rost kleben bleibt. Am besten den Fisch mit der Hautseite zuerst auf den Grill legen. Filets lieber in einer Grillschale zubereiten.

Ständiges Wenden vermeiden

Häufiges Wenden ist beim Fisch tabu. Die Faustregel des BZfE: "auflegen, auf die Uhr sehen, Hände in die Taschen." Der Fisch müsse lediglich einmal gewendet werden.

Doch wann ist der Fisch fertig? In einer Gartabelle findet man die einzelnen Garzeiten. Ein weiterer Tipp: Lässt sich die Rückenflosse leicht herausziehen, ist er fertig. Ein Fischfilet kann hingegen sofort auf den Teller, sobald keine glasigen Stellen mehr zu sehen sind. (spot/dpa)

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