Der rauchige Geschmack von geröstetem Speck oder Gegrilltem verwandelt zahlreiche Snacks in einen köstlichen Genuss. Lässt sich eine Räuchernote auch selbst herstellen?

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Einem kräftigen Raucharoma kann kaum jemand widerstehen. Es verleiht jedem Gericht das gewisse Etwas. Möchte man seinem Essen eigenständig eine Rauchnote verpassen, kann man in zweierlei Schritten verfahren: entweder wirklich räuchern oder mit Aromastoffen arbeiten.

Raucharomen aufsprühen

Diese Raucharomen werden dabei direkt ins Produkt eingearbeitet oder aufgesprüht, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern. Durch dieses Verfahren entfalle der aufwendige Räucherprozess - und die Wurstwaren, Grillsoßen, Kartoffelchips, Fleischersatzprodukte oder Fertigsuppen werden trotzdem aromatisiert.

Auf der Zutatenliste muss dann die Kennzeichnung "Raucharoma" vermerkt sein. Wurde dagegen ein Erzeugnis richtig geräuchert, ist die Angabe "Rauch" zu finden.

Sind Raucharomen unbedenklich?

Wie beim Räuchern wird auch bei der Gewinnung von Raucharomen Holz verbrannt. Der entstehende Rauch wird aufgefangen und zu gebrauchsfertigen Aromen verarbeitet. Schadstoffe wie krebserregendes Benzpyren lassen sich so über eine gezielte Prozesssteuerung weitgehend vermeiden. Die zulässigen Werte für Raucharomen sind rechtlich festgelegt, so die Verbraucherzentrale. (dpa/spot)

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