Lebkuchen selbstgemacht: So geht's

Die Supermärkte füllen sich bereits ab September mit Lebkuchen - die Versuchung ist groß, einfach die fertige Packung zu kaufen. Dabei schmecken Lebkuchen aus dem eigenen Backofen noch ein bisschen besser, selbst wenn es keine perfekten Nürnberger Lebkuchen werden ... © 1&1 Mail & Media/teleschau

Der absolute Klassiker unter den Lebkuchen sind Elisenlebkuchen. Bei diesem Rezept müssen Sie allerdings etwas Geduld haben, bevor Sie naschen können - Elisenlebkuchen schmecken am besten, wenn sie mindestens zwei Wochen durchgezogen haben.
Für Elisenlebkuchen benötigen Sie folgende Zutaten: eine unbehandelte Zitrone, 50 Gramm Zitronat, 50 Gramm Orangeat, drei Eier, 250 Gramm Zucker, einen Teelöffel Zimt, einen halben Teelöffel gemahlene Nelken, 250 Gramm gemahlene Mandeln sowie circa 40 Oblaten. Und für die Verzierung: 150 Gramm Puderzucker und einen Esslöffel Arrak (alternativ weißen Rum).
Waschen Sie die Zitrone und reiben die Schale dünn ab. Hacken Sie das Zitronat und Orangeat fein. Schlagen Sie Eier und Zucker im Wasserbad schaumig und rühren Sie Zimt, Nelken, Zitronenabrieb, Zitronat und Orangeat ein. Heben Sie die gemahlenen Mandeln unter. Belegen Sie nun die Backbleche mit Backpapier und heizen Sie den Backofen auf 140 Grad Umluft oder 160 Grad Unter-/Oberhitze vor.
Verteilen Sie die Oblaten auf den Backblechen und streichen Sie den Teig fingerdick darauf. Backen Sie die Lebkuchen 20 Minuten lang und lassen Sie sie anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen. Zum Schluss verzieren Sie die Lebkuchen mit einer Mischung aus Puderzucker, Arrak und zwei Esslöffeln heißem Wasser.
Lebkuchen schmecken auch in der veganen Variante. Für diese Johannisbeeren-Lebkuchen benötigen Sie folgende Zutaten ...
80 Gramm Dinkelvollkornmehl, 100 Gramm gemahlene Mandeln, 150 Gramm gemahlene Nüsse, 250 Gramm Marzipanrohmasse, 180 Gramm Rohrohrzucker, eine Packung Vanillezucker, einen halben Teelöffel Backpulver, vier Esslöffel dunkle Johannisbeermarmelade, 60 Milliliter Wasser, 50 Oblaten mit fünf Zentimeter Durchmesser sowie 200 Gramm Zartbitterkuvertüre.
Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Geben Sie Mehl, Mandeln und Nüsse in eine große Schüssel und bröseln Sie die Marzipanrohmasse hinein. Geben Sie Zucker, Backpulver, Marmelade und Wasser hinzu und verarbeiten alles mit dem Knethaken zu einem Teig. Es sollten am Ende noch kleine Marzipanstückchen zu sehen sein.
Geben Sie von dem Teig jeweils eine Teelöffelmenge auf die Oblaten und drücken Sie ihn mit befeuchteten Fingern fest. Backen Sie die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen für maximal 15 Minuten. Vergewissern Sie sich zwischendurch, dass der Teig nicht anbrennt.
Lassen Sie die Lebkuchen über Nacht auskühlen und überziehen Sie sie am nächsten Tag mit Zartbitterkuvertüre. Verzieren Sie die Lebkuchen bei Bedarf am Ende noch mit Zuckerstreuseln.
Es müssen aber nicht immer nur die klassischen Lebkuchen sein. Versuchen Sie doch mal diese köstlichen Lebkuchen-Brownies. Vor allem Schokofanatiker werden ihre Freude daran haben!
Für die weihnachtlichen Brownies benötigen Sie 100 Gramm Zartbitterschokolade, 200 Gramm weiche Butter, 200 Gramm Puderzucker, zwei Eier, 100 Gramm gemahlene Haselnüsse, zwei Esslöffel Sahne, zwei Teelöffel Lebkuchengewürz, einen halben Teelöffel Zimt, 220 Gramm Mehl, einen Teelöffel Backpulver und 150 Gramm Aprikosenkonfitüre.
Für die Verzierung der Brownies nehmen Sie 200 Gramm dunkle Schokoladenglasur und 50 Gramm Trockenfrüchte, beispielsweise Aprikosen oder Birnen. So unterscheiden sich die Lebkuchen-Brownies dann auch optisch von herkömmlichen Brownies.
Lassen Sie die zerstückelte Schokolade im Wasserbad schmelzen und anschließend etwas abkühlen. Schlagen Sie die Butter mit Puderzucker schaumig und rühren Sie die Eier einzeln unter. Mischen Sie nun die Haselnüsse, Sahne, Gewürze und flüssige Schokolade unter. Anschließend heben Sie das mit dem Backpulver vermischte Mehl unter den Teig.
Heizen Sie den Backofen auf 160 Grad Umluft vor. Legen Sie Backpapier auf das Backblech und streichen Sie den Teig circa anderthalb Zentimeter dick darauf. Backen Sie den Teig für 25 Minuten im Ofen. Stürzen Sie die Teigplatte nun auf eine mit Backpapier belegte Arbeitsfläche und ziehen Sie das Backpapier oben ab.
Erwärmen Sie die Aprikosenkonfitüre und bestreichen Sie damit die Teigplatte. Schneiden Sie den Teig im noch warmen Zustand in Würfel und verzieren Sie die Brownies mit Schokoglasur und in Streifen geschnittenen Trockenfrüchten.
Was wäre Weihnachten ohne Honigkuchen?! Dafür benötigen Sie: 200 Gramm Honig, 100 Gramm braunen Zucker, 100 Milliliter Sahne, einen halben Teelöffel Zimt, eine Prise gemahlene Nelken, eine Prise Muskatblüte, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 350 Gramm Mehl, ein halbes Päckchen Backpulver, drei Eier sowie Butter für die Kastenform.
So geht's: Erwärmen Sie Honig, Zucker und Sahne unter Rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat und lassen Sie die Mischung abkühlen. Heizen Sie den Backofen auf 160 Grad Umluft vor und fetten Sie die Kastenform ein.
Mischen Sie für den Teig Gewürze, Mandeln, Mehl und Backpulver und verquirlen Sie die Eier mit der Honigmasse. Rühren Sie die Mehlmischung nach und nach ein. Füllen Sie den Teig in die Form und backen Sie den Kuchen 50 Minuten lang im Ofen. Lösen Sie den leicht abgekühlten Honigkuchen aus der Form und lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter auskühlen.
Was ist besser als Lebkuchen? Gefüllte Lebkuchen! Mit diesen Zutaten bereiten Sie die Leckerei zu: 300 Gramm Honig, 150 Gramm Zucker, 100 Gramm Butter, ein Esslöffel Kakao, ein Päckchen Lebkuchengewürz, 500 Gramm Mehl und ein Päckchen Backpulver. Für die Füllung und Verzierung brauchen Sie 100 Gramm Marzipanrohmasse, zwei Esslöffel Hagebuttenmarmelade und 200 Gramm Schokoladenglasur.
Kochen Sie den Honig mit Zucker und Butter unter Rühren auf, bis sich der Zucker aufgelöst hat und lassen Sie die Mischung etwas abkühlen. Mischen Sie das Mehl mit Backpulver, Kakao und Lebkuchengewürz und verkneten es mit der Honigmasse zu einem glatten Teig.