Sie haben schöne Pastateller gekauft, doch die Freude über den Neuerwerb weicht bald dem Ärger über hartnäckige Preisschilder, die sich einfach nicht lösen wollen? Viele Menschen haben schon deutlich mehr Zeit damit verbracht, Etiketten von Gegenständen zu knibbeln, als ihnen lieb ist. Dabei kann es auch schnell und einfach gehen. Wir verraten Ihnen, wie.

Mehr Ratgeber-Themen finden Sie hier

Manche Etiketten lassen sich nicht so einfach vom Untergrund abziehen. Der Versuch, sie zu lösen, resultiert in dem noch hässlicheren Anblick von Kleberesten und Fetzen, viel vertaner Zeit und blankliegenden Nerven.

Wer nicht vorsichtig genug vorgeht, riskiert außerdem, den Untergrund zu zerkratzen. Mit den folgenden Tricks können Sie viel Zeit und Ärger beim Ablösen von Aufklebern sparen.

Je nach der Beschaffenheit des Untergrunds und der Art des Aufklebers helfen unterschiedliche Mittel beim Ablösen. Da meist nicht erkennbar ist, welcher Klebstoff eingesetzt wird, kann es hilfreich sein, mehrere Methoden nacheinander auszuprobieren. Um den Untergrund nicht zu beschädigen, sollten Sie mit den schonenderen Mitteln beginnen.

Klebeband

Manche Etikettenreste lassen sich mit Klebeband entfernen: Kleben Sie einen Streifen auf die Rückstände, drücken Sie ihn fest und ziehen ihn dann mit einem Ruck ab. Diese Methode funktioniert am besten auf glatten Oberflächen aus Kunststoff.

Heiße Luft

Wurde Schmelzkleber eingesetzt, dann lässt sich dieser mit einem Föhn leicht entfernen. Erwärmen Sie die Etiketten eine Weile mit heißer Luft und ziehen Sie sie anschließend ab. Prüfen Sie vorher, wie viel Hitze der betreffende Gegenstand verträgt.

Wasser und Spüli

Wasserlösliche Klebemittel können Sie in einem warmen Wasserbad mit Spülmittel einweichen. Nach etwa einer Stunde lässt sich das Etikett leicht entfernen und eventuelle Reste mit einem Tuch oder Schwamm abwischen.

Von Feuchttücher bis Früchtebrei: Diese Baby-Produkte können Sie auch ohne Baby gut gebrauchen.

Speiseöl

Manche Klebstoffe sind fettlöslich. Diesen können Sie mit Speiseöl zu Leibe rücken. Die Voraussetzung ist, dass die Unterlage dafür geeignet ist. Auf Holz oder Textilien etwa besteht das Risiko, dass nach der Behandlung unschöne Flecken zurückbleiben. Reiben Sie einfach mit einem beliebigen Speiseöl so lange über die Aufkleber, bis diese weich werden und sich lösen. Margarine oder Butter sind ebenfalls dafür geeignet.

Backpulver und Natron

Wenn Sie einen Esslöffel Speiseöl mit einem halben Teelöffel Haushaltsnatron oder Backpulver vermischen, erhalten Sie ein sanftes Schmirgelmittel, mit dem Sie Kleberrückstände entfernen können. Empfindliche Unterlagen sollten Sie damit jedoch nicht behandeln, um die Oberfläche nicht zu zerkratzen.

Nagellackentferner

Von einer robusten, glatten Oberfläche können Sie Aufkleber mithilfe von Nagellackentferner lösen. Wenn noch Papieranteile vorhanden sind, können Sie diese zunächst mit warmem Wasser aufweichen und wegrubbeln. Die verbleibenden Kleberrückstände wischen Sie mit Nagellackentferner weg. Doch Vorsicht: Empfindliche Oberflächen können durch das Mittel verätzt werden oder die Farbe ändern.

Ceran-Schaber

Aufkleber auf ebenen, glatten Oberflächen können Sie auch vorsichtig mit einer scharfen Klinge abschaben. Am einfachsten geht es mit einem Spezialschaber für Ceran-Herde. Diesen setzen Sie im 45-Grad-Winkel an und schaben das Etikett ohne großen Druck von der Oberfläche.

Verwendete Quellen:

Bildergalerie starten

Das sind die besten Hausmittel, die Oma noch kannte

Versuchen Sie es doch mal mit Natur pur gegen Kopfschmerzen, Mundgeruch oder Husten. Und als Beauty-Waffe taugen natürliche Öle und viele Früchte auch. Welches Hausmittel man wofür verwenden kann, verraten wir in der Galerie!