Am 20. April soll das Sommersemester in ganz Deutschland an den Hochschulen und Universitäten starten. Dabei soll auf ein digitales Angebot gesetzt werden.

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Trotz Coronakrise soll das Sommersemester 2020 in ganz Deutschland stattfinden. Darauf haben sich laut Hamburger Bildungsverwaltung die Wissenschaftsministerien der Bundesländer geeinigt. Um den Start am 20. April realisieren zu können, wird auf ein digitales Angebot gesetzt.

Sommersemester 2020: Gemeinsamer Rahmen festgelegt

Der Lehr- und Forschungsbetrieb solle so weit möglich stattfinden, hieß es in einer Mitteilung. Man habe sich zudem auf einen gemeinsamen Rahmen für die Ausgestaltung des Sommersemesters geeinigt. Der Grund für die Entscheidung: "Aus dem Umstand, dass Leistungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht erbracht werden können, soll den Studierenden kein Nachteil entstehen."

"Die Hochschulen und die Studierenden brauchen jetzt Klarheit. Den Vorlesungsbeginn immer wieder zu verschieben, hilft da nicht. Deswegen haben wir festgelegt, dass der Vorlesungsbetrieb am 20. April starten soll", so die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne).

Lehrangebote werden digital angeboten

Die Lehrangebote sollen zunächst möglichst digital angeboten werden. Zudem würden Bewerbungs- und Zulassungsfristen für das Wintersemester angepasst, um den veränderten Abiturprüfungszeiten Rechnung zu tragen. Konkrete Daten sollen in den nächsten Wochen abgestimmt werden. (dpa/amw)

RKI-Chef Lothar Wieler: "Lassen Sie und nicht nachlassen"

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Prof. Dr. Lothar H. Wieler, verbreitet nach den Osterfeiertagen vorsichtigen Optimismus, warnt aber auch deutlich vor einem Nachlassen hinsichtlich der Befolgung der behördlicherseits verordneten Corona-Regeln.