Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat die ganze Welt auf Afrika geschaut. Hier, südlich der Sahara, geht jedes dritte Kind noch immer nicht zur Schule. Damit ist dieser Teil des afrikanischen Kontinents die Region mit den schlechtesten Bildungschancen weltweit.

Ohne Schulbildung ist es jedoch nahezu unmöglich, der großen Armut in den Ländern südlich der Sahara zu entkommen. Kinderarbeit gehört zum Alltag und ist für viele Familien überlebenswichtig.

Dabei könnte Bildung das Leben der Menschen verändern. Doch selbst für Kinder, die zur Schule gehen können, ist der Unterricht oft wenig kinderfreundlich: Viele Klassenzimmer sind heillos überfüllt, es fehlt an Büchern, Stiften und Heften. Konzentriertes Lernen fällt hier schwer.

Topmodel und UNICEF-Patin Eva Padberg bekräftigt, dass bereits zwölf Euro pro Kind ausreichen, um Schulen kindgerecht zu gestalten. Auch Oliver Bierhoff, UNICEF-Pate und Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, betont: "Mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 blickt die Welt auf Afrika. Wir müssen diese Chance jetzt nutzen, endlich alle Kinder in die Schule zu bringen".

Schon ab 10 Euro monatlich helfen Sie Kindern in Not. Als UNICEF-Pate unterstützen Sie Jungen und Mädchen nachhaltig.

Daher hat UNICEF jetzt die Aktion "Schulen für Afrika" ins Leben gerufen. Mit Ihrer Spende können Sie helfen, dass Kinder eine gute Grundausbildung erhalten - und kein Kind mehr im Abseits steht.

Und: Wirklich jede Spende zählt. Denn mit bereits 50 Euro können Hefte, Stifte und weiteres Schulmaterial für zehn Kinder gekauft werden. 150 Euro finanzieren eine einwöchige Schulung für einen Lehrer und 318 Euro eine Handpumpe für einen Schulbrunnen.

Doch auch die Regierungen müssen sich stärker engagieren. Denn es gilt, ein Versprechen einzuhalten: Bis 2015 soll jedes Kind die Schule besuchen und auch abschließen können, so haben es die Regierungen in den Milleniumszielen vereinbart. Bisher wurde jedoch zu wenig getan und das Vorhaben droht zu scheitern.

UNICEF will mit einer Unterschriftenkampagne den Druck auf die Staaten Afrikas, aber auch auf die Bundesregierung, erhöhen. Sie sollen ausreichende Mittel zur Verfügung stellen und Bildung zum Top-Thema bei internationalen Verhandlungen machen. "Bildung ist die beste Investition", meint auch Eva Padberg, Patin der Aktion. Nur so kommt es zu nachhaltigen Verbesserungen der Lebenssituation in Afrika.

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