UNICEF

Im Südsudan, der von Konflikten gebeutelt ist, haben Überschwemmungen im Oktober die ohnehin schon prekäre Versorgungslage noch einmal drastisch verschärft. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit leiden Kinder unter den Folgen. Bereits jetzt rechnet UNICEF mit rund 1,3 Millionen Kindern im Südsudan, die im nächsten Jahr jeden Abend hungrig ins Bett gehen werden. Hunderttausende von ihnen werden ohne Hilfe nicht überleben.

Alle Spenden der Stiftung United Internet for UNICEF werden zu 100 Prozent seriös und transparent weitergegeben.

Es ist Nikolauszeit und die einjährige Aranza hat einen weiten Weg hinter sich. Gemeinsam mit ihrer Mutter ist sie über 2.000 Kilometer von Venezuela nach Ecuador geflohen. Statt einem Schokonikolaus und Nüssen im Strumpf gibt es für die Kleine ein Hygieneset und eine Verschnaufpause in einem von UNICEF eingerichteten kinderfreundlichen Rückzugsort.

Mit seiner neuen UNICEF-Karte schliddert Udo Lindenberg in eine hoffentlich unbeschwerte Weihnachtszeit – trotz weltweiter Krisen und Herausforderungen. Bereits zum neunten Mal zeichnet der Künstler für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen eine ganz besondere Weihnachtskarte.

Schätzungsweise 320 Mädchen und Jungen starben laut UNICEF im Jahr 2018 jeden Tag an den Folgen von AIDS; dies waren 13 Todesfälle jede Stunde. Hauptursachen hierfür waren der anhaltend schlechte Zugang zu AIDS-Medikamenten in vielen Ländern sowie zu geringe Anstrengungen bei der Prävention von HIV-Infektionen. Lediglich 54 Prozent der infizierten Kinder unter 15 Jahren erhielten danach eine Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten.

Am Abend des 25. April 2019 sitzen die rund 7.000 Bewohner der Insel Ibo dicht gedrängt in Kirchen, Moscheen und alten Befestigungsanlagen aus der portugiesischen Kolonialzeit. Draußen peitscht Zyklon Kenneth über die Insel. Vier Stunden lang heftigster Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 220 Stundenkilometern. Das Dach der Moschee fliegt weg. Dann, gegen 23 Uhr, wird es still. Die Insel ist nahezu komplett zerstört.

In diesem Jahr werden die Kinderrechte der Vereinten Nationen 30 Jahre alt: Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention in New York unterzeichnet. Fast alle Staaten haben sich zur Einhaltung der 54 Artikel verpflichtet - zum Wohl der Kinder auf der ganzen Welt. Doch wie fällt die Bilanz 30 Jahre später aus? UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zeigt die Erfolge der letzten Jahrzehnte auf, beleuchtet aber auch klar den Scheideweg, an dem die Entwicklung sich gerade befindet.

Kinder sterben zwar seltener ganz früh und leben auch gesünder als in den vergangenen drei Jahrzehnten, dafür sind sie aber neueren Bedrohungen wie dem Klimawandel ausgesetzt. Das geht aus einem am Montag (18. November) veröffentlichten Bericht des Kinderhilfswerks UNICEF zu 30 Jahren Kinderrechte hervor.

Er war der stärkste Zyklon in der Geschichte Mosambiks. Als Kenneth am Abend des 25. April auf die Nord-Küste des Landes traf, war es die zweite Katastrophe innerhalb nur weniger Wochen. Zuvor hatte bereits der Zyklon Idai in der Mitte des Landes für Tod und Verwüstung gesorg

Der Zustand ein halbes Jahr nach den katastrophalen Zyklonen Idai und Kenneth.

Kinder unter fünf Jahren sterben weltweit ab häufigsten an einer Lungenentzündung. Dabei ist sie in den meisten Fällen vermeidbar und eine gut zu heilende Krankheit.

2,2 Millionen Menschen, davon über eine Million Kinder, sind von den Auswirkungen der Zyklone Idai und Kenneth betroffen. Wir sind nach Mosambik in die Katastrophengebiete Beira, Pemba und Ibo gereist, um uns ein Bild von der jetzigen Lage zu verschaffen und um sicherzustellen, dass Ihre Spenden für UNICEF ganze Arbeit geleistet haben.

Begriffe die uns bei zahlreichen Krisen immer wieder begegnen. Doch wann reden wir überhaupt von einer Hungersnot oder einer Ernährungskrise, wann und warum sind Kinder mangelernährt und was können wir dagegen überhaupt etwas tun? Wir klären auf.

Für die Vereinten Nationen ist es ein Menschenrecht, für Großkonzerne vor allem ein Wirtschaftsgut: Unser Trinkwasser. Weltweit bedroht verunreinigtes Trinkwasser noch immer die Gesundheit vieler Menschen und an vielen Orten herrscht Notstand in Sachen Wasserknappheit. Experten schätzen: Konflikte um Trinkwasser dürften zunehmen.

Es gibt wohl kaum eine gewaltigere Bedrohung für Kinder als den Klimawandel. Bereits heute gefährdet er das Zuhause, die Sicherheit und Gesundheit von Kindern auf der ganzen Welt. Doch gemeinsam mit UNICEF können wir etwas dagegen tun!

Die Ebola-Gebiete in der Demokratischen Republik Kongo haben den Schulbetrieb wieder aufgenommen. Nach den Sommerferien findet für rund zwei Millionen Kinder der Unterricht wieder unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen statt. Das Kinderhilfswerk UNICEF hat Lehrkräfte geschult, Kinder über die Gefahren aufgeklärt und die Schulen mit Hilfsmitteln ausgestattet.

Vor kurzem haben wir Sie um Ihre Meinung gebeten. Um Ihr Feedback zu unserer Arbeit, unseren Themen, unserer Transparenz. Wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Teilnahme bedanken! Die zahlreichen Rückmeldungen haben uns begeistert. Wir haben viel gelernt und erfahren, wie wir noch besser werden können.

Die Versorgung mit Trinkwasser und hygienischen Sanitäreinrichtungen bleibt eine der großen Herausforderungen der Menschheit.

In West- und Zentralafrika mussten Tausende Schulen geschlossen werden, da sie durch anhaltende Gewalt und Drohungen eine Gefahr für ihre Schülerinnen und Schüler darstellen. Der aktuelle UNICEF-Bericht "Education Under Threat in West and Central Africa" zeigt, dass durch die schwierige Sicherheitslage fast zwei Millionen Kindern der Schulbesuch verwehrt wird. Problematisch ist das nicht nur in Bezug auf die schulische Ausbildung der Kinder.

UNICEF ist weltweit im Einsatz, um Kindern in Not zu helfen. Dass dies oft nicht so leicht ist, zeigt ein einfaches Beispiel: Impfungen. Diese Fotos machen deutlich, welche Herausforderungen Impfhelfer auf sich nehmen, um Kinder zu schützen.

Vor zwei Jahren flohen über 740.000 Rohingya von Myanmar nach Bangladesch. Extreme Gewaltausbrüche trieben die Minderheit zur massenhaften Flucht aus ihrem Heimatland. Hilfsorganisationen wie UNICEF kämpfen seither um die Zukunft der Flüchtlinge, insbesondere für die rund 500.000 Kinder und Jugendlichen. Schule und Ausbildung, Gesundheitsversorgung, Ernährung und Schutz stehen dabei im Vordergrund.