Die Schweizer Großbank UBS hat dank guter Geschäfte an den Kapitalmärkten und in der Vermögensverwaltung mehr verdient.

Der Überschuss sei im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 1,3 Milliarden Franken (1,12 Mrd Euro) gestiegen, erklärte der Deutsche-Bank-Konkurrent am Dienstag in Zürich.

Der deutlich gestiegene Gewinn geht vor allem auf das Investmentbanking zurück, aber auch im Kerngeschäft - der Verwaltung von großen Vermögen - verdiente die UBS mehr. Experten hatten mit einem Gewinnrückgang gerechnet.

Es gibt auch eher schlechte Zeichen

Negativ aufgenommen werden könnte dagegen der Geldabfluss in der Sparte Vermögensverwaltung sowie der zum Teil vorsichtige Ausblick.

So hieß es in der Mitteilung: "Neben den typischen saisonalen Faktoren im dritten Quartal bleibt die Marktvolatilität insgesamt moderat, was sich gewöhnlich nachteilig auf die Kundenaktivität auswirkt."

Zudem dämpften die anhaltenden geopolitischen Spannungen und der wachsende Protektionismus das Anlegervertrauen. Grundsätzlich profitieren die Märkte aber von den Aussichten auf globales Wachstum. Zudem seien die steigenden Zinsen in den USA gut für die Zinserträge.  © dpa