Privatsphäre bei Firefox & Co. schützen

Internet-Browser sind ausgesprochen geschwätzige Zeitgenossen: Sie sammeln unendlich viele Daten, registrieren und analysieren Ihr Surfverhalten und geben diese Informationen an Datensammler weiter. Deshalb ist es in der heutigen „Online-Zeit“ umso wichtiger, seine Privatsphäre zu schützen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das am besten anstellen.
Grundlegendes vorab: Aktivieren Sie Ihre Firewall und eine Anti-Viren-Software und führen Sie regelmäßig Browser-Updates durch. So verhindern Sie, dass Dritte unbefugten Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone erhalten und somit an Ihre Daten gelangen oder Ihren PC oder Ihr Handy lahm legen. Das sind natürlich nur die Sicherheits-Basics.

Beim Surfen an sich schützen Sie Ihre Privatsphäre folgendermaßen

Deaktivieren Sie das Protokollieren des Internet-Verlaufs oder leeren Sie Ihren Cache im Browser regelmäßig. Der Begriff „Cache“ stammt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "Versteck": Inhalte von geöffneten Webseiten werden gespeichert und beim nächsten Öffnen können diese wieder abgerufen werden und müssen praktischerweise nicht noch mal heruntergeladen werden. Der Cache ist also sozusagen das Kurzzeitgedächtnis Ihres Computers oder Smartphones. Dadurch, dass aber immer wieder neue Informationen gespeichert werden, ist es sinnvoll Ihr „Versteck“ regelmäßig zu leeren, um eine Verlangsamung Ihres PCs oder Handys zu vermeiden und Ihre Spuren im Browser zu verwischen. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn Sie Ihren Computer mit anderen teilen. So erfährt Ihr Partner auch nicht, nach welchen Geschenken Sie für ihn gegoogelt haben.

Und hier erfahren Sie wie’s geht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Kontrollieren der Downloads. Automatische Downloads können gefährlich sein, da sich in vielen Fällen Viren beziehungsweise Trojaner in ihnen verstecken, die sich dann auf Ihrem PC oder Smartphone einnisten. Lassen Sie Ihren Browser also immer nachfragen, bevor Sie eine Datei oder ein Programm herunterladen. Das können Sie in Ihren Einstellungen festlegen.

Das Erfassen, Speichern, Durchsuchen, Analysieren und Verteilen  von extrem großen Datenmengen – „Big Data“ – gehört heutzutage zur Online-Realität dazu.
Und so speichern natürlich auch die meisten Webseiten Informationen über Ihre Nutzer, ohne dass sie es bemerken – man spricht dabei auch von Tracking. Ein beliebtes Mittel dafür sind die Javascript-Abfragen. Um zu verhindern, dass Tracker Ihre Daten weitergeben, sollten Sie in Ihren Browser-Einstellungen die Anti-Tracking-Funktion aktivieren und die Javascript-Abfragen deaktivieren, damit Ihre Aktivitäten nicht weiter verfolgt werden können. Falls das in Ihrem Browser nicht möglich ist, sollten Sie ein entsprechendes Add-on installieren: eine Erweiterung, die neue Funktionen bereitstellt – in diesem Fall also das Verhindern der Datensammlung.

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