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Aston Martin Cygnet V8: Dieses Unikat ist der ultimative Stadtflitzer

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Was kommt dabei heraus, wenn man einen mächtigen V8 in ein winziges Auto steckt? Aston Martin könnte mit dem Cygnet V8 jetzt die Antwort geliefert haben. Schon auf den ersten Blick sieht das beinahe quadratisch wirkende Gefährt nach einem Ritt auf der Kanonenkugel aus. © 1&1 Mail & Media / CF

Mit gerade einmal 3,71 Metern wirkt der Cygnet im Vergleich zu seinen Markengeschwistern reichlich kurz geraten.
Das ist auch nicht gerade verwunderlich, ist die Basis doch baugleich mit Toyotas Stadtflitzer iQ.
Die Ingenieure von Aston haben das Kunststück vollbracht, trotz dieser mehr als ungünstigen Ausgangslage einen klassischen V8 unter der Karosse verschwinden zu lassen.
Das Aggregat holt im Cygnet V8 beeindruckende 436 PS aus 4,7 Litern Hubraum.
Fast noch beeindruckender sind aber die 490 Nm maximales Drehmoment. Klar, dass so viel Power nur mit dem richtigen Puschen überhaupt auf den Boden gebracht werden kann.
Aston setzt daher gleich mal auf 275 Pellen. Die extrem breiten Radhäuser sorgen derweil für den nötigen Raum.
Am deutlichsten weist der Cygnet V8 am Heck darauf hin, dass er nicht etwa für noch so kleine Parklücken in überfüllten Innenstädten gemacht ist, sondern vielmehr für die ambitionierte Hatz auf der Renne.
Da kaum Platz für eine große Abgasanlage mit viel dämpfendem Volumen vorhanden ist, dürften die beiden mittig angeordneten Endrohre auch stets für eine Kulisse sorgen, die sich nicht auf Anhieb dem unkonventionellen Floh zuordnen lässt.
Eigenständiges Design: Der so typische Kühlergrill und das Aston-Martin-Emblem dürfen natürlich nicht fehlen.
Außerdem hat sich die Exterieur-Abteilung beim Lack für den Klassiker bei sportlichen Autos von der Insel entscheiden: feinstes British Racing Green.
Passend dazu, der Innenraum. Viel Karbon und ein abnehmbares Lenkrad versprühen Rennsport-Flair.
Große Ehre für den kleinen Kraftprotz: Die Premiere fand im Rahmen des Festival of Speed statt.
Das bedeutende Motorsportevent fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt.
Doch woher kommt plötzlich das Interesse des Herstellers potenter britischer Sportwagen an Kleinwagen, mag sich so mancher Autofan fragen. Genau genommen ist das nicht neu.
Bereits vor einigen Jahren bot Aston mit dem Cygnet einen Kleinwagen auf Basis des Toyota iQ an. Damals aber noch mit bescheidenem 1,3-Liter-Vierzylinder und optischer Zurückhaltung.
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