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Chevrolet Blazer: Dieser Crossover hätte auch ein Opel sein können

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Chevrolet hat mit dem Blazer die Neuauflage eines alten Bekannten präsentiert. Unter dem Dach von Konzernmutter GM wäre das Modell in leicht abgewandelter Form wohl hierzulande als Opel an den Start gegangen. Doch es kam bekanntlich anders. Wir zeigen, was den Fans großer Opel nun entgeht. © 1&1 Mail & Media / CF

Wobei: Groß ist in diesem Fall relativ. Für amerikanische Verhältnisse geht der neue Blazer noch als mittelgroßes Crossover-SUV durch.
Opels SUV-Portfolio hätte das Blazer-Derivat mit seinen 4,92 Meter hingegen eindeutig nach oben hin abgerundet.
Dort ist aktuell der Grandland X angesiedelt. Dieser misst aber bereits gut einen halben Meter weniger.
In vielen Bereichen sind deutlich Designansätze zu erkennen, die durchaus zu Opels aktueller Formensprache gepasst hätten.
Aber auch Anleihen von Modellen aus dem Angebot der eigenen Marke kann der Blazer nicht verheimlichen.
So erinnert etwa die scharf gezeichnete Front mit dem großen Kühlergrill an den hauseigenen Sportwagen Camaro.
Abgesehen vom Lenkrad hätte Opel im Innenraum vermutlich kaum Hand angelegt.
Kaum inspiriert zeigt sich der neue Blazer indes von jener US-Ikone, die ihm den Namen leiht.
Die ersten Generationen des Blazer wurden ab 1969 bis weit in die 1990er produziert und waren mehr kompromissloses Nutzfahrzeug als zivile und durchgestylte Familienkutsche.
Beim neuen Blazer setzt Chevrolet ausschließlich auf Benziner. Wer auf ein blubberndes V8-Aggregat gehofft hat, wird allerdings enttäuscht.
Die leistungsstärkste Motorisierung ist ein V6 mit immerhin 3,6 Liter Hubraum.
Der bringt es auf eine Spitzenleistung von 309 PS und wuchtet 365 Nm auf die Kurbelwelle.
Per Neungang-Automatik wird die Kraft an die Front bzw. alle vier Räder (optional) geleitet.
Hinter der Heckklappe hält der neue Blazer bei Bedarf mehr als 1.800 Liter Ladevolumen bereit.
Nachdem GM die Marke Opel bekanntlich an PSA veräußert hat, ist eine Rüsselsheimer Variante des neuen Blazer nicht mehr realistisch.
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