Zusätzlich reichten die Hersteller den Zulassungsantrag ein, wie electrive.net berichtet. Auf den ersten Blick erinnert der Denza Z9 GT an den Porsche Taycan Sport Turismo. Auch im Hinblick auf die Leistung bewegt sich der Shooting-Brake im Sportwagensegment. Denza stattet den Z9 GT mit drei Elektromotoren aus – einer vorn, zwei sitzen hinten. Damit stehen dem Luxus-Shooting-Brake an der Vorderachse 230 kW (313 PS) und an der Hinterachse zweimal 240 kW (326 PS) Kraft zur Verfügung. Das ergibt eine Gesamtleistung von 710 kW (965 PS). Doch ob das am Ende die Systemleistung ist, geht aus den veröffentlichten chinesischen Dokumenten nicht hervor.

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Die Plattform könnte von BYD stammen

Fest steht: Die Batterie stammt von FinDreams Battery, also von BYD. Weitere Informationen zum Akku sind bislang nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich um BYDs LPF-Technologie handelt. Der lange Radstand von 3,13 Metern, die hohe Batterieleistung und das Gewicht von 2.875 Kilogramm lassen vermuten, dass der Akku recht groß ausfallen könnte. Die Außenmaße betragen 5,18 Meter in der Länge und 1,99 Meter in der Breite. Je nach Version ist der Z9 GT 1,50 oder 1,48 Meter hoch. Mit der optionalen Luftfederung sind es 20 Millimeter weniger als mit dem Serienfahrwerk.

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Möglicher Marktstart ab Ende April

Inzwischen nahm das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) die Limousine in den Fahrzeugkatalog auf. Das ist in China verpflichtend und deutet auf einen baldigen Marktstart hin. In diesem Katalog stehen alle Fahrzeuge mit standardisierten Daten, damit sich die potenziellen Kunden informieren und Modelle vergleichen können. Die Aufnahme ist die letzte große Regulierung, ehe das Auto auf dem chinesischen Markt verkauft werden darf. Der offizielle Marktstart könnte dann Ende April 2024 zur Automesse in Peking erfolgen.  © auto motor und sport

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