Europa

Atempause im Asylstreit? Nicht mit CSU-Chef Seehofer. Während Kanzlerin Merkel als nächstes auf den Migrations-Minigipfel in Brüssel setzt, legt ihr Innenminister beharrlich nach. Deeskalation schaut anders aus.

Nicht nur im eigenen Land hat Angela Merkel wegen der Flüchtlingsfrage reichlich Ärger. Ein informelles Treffen am Sonntag soll erste Lösungen bringen. Hier finden Sie die Positionen und Forderungen der einzelnen Staaten in der Übersicht.

Lange Zeit stand die SPD im Unionsstreit als betroffene Regierungspartei still an der Seitenlinie, jetzt aber bringt sie sich entnervt ins Spiel. Unterdessen spricht Horst Seehofer eine klare Warnung an die Bundeskanzlerin aus.

Seit Mitternacht wurde aus der Drohung eine Tatsache. Die Europäische Union hat auf die Strafzölle der USA gegen europäische Güter reagiert und verhängt nun ihrerseits Vergeltungszölle auf amerikanische Produkte.

Im Asylstreit steht die Union von CDU und CSU auf dem Spiel und damit die gesamte Regierungskoalition. Zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer tobt ein Machtkampf, den Merkel nur mit Wohlwollen der Nachbarländer gewinnen kann. Doch auch hier ist die Lage vertrackt. Das Thema Migrationspolitik ist also reichlich aufgeladen. Umso positiver überrascht die unaufgeregte Diskussion bei "Maybrit Illner". 

Der Unionsstreit zwischen CDU und CSU, zwischen Horst Seehofer und Angela Merkel über die deutsche Asylpolitik schwelt immer noch, da attackiert der Bundesinnenminister der Kanzlerin erneut

Gemeinsamkeiten mit der CSU? Ja, die gebe es, sagt Linken-Chefin Katja Kipping – aber nicht in inhaltlicher Hinsicht. Im Interview spricht sie über semantische Feinheiten im Leitantrag, Europa als Friedensmacht und Kaffeetrinken mit Sahra Wagenknecht.

Im heimischen Deutschland weht Bundeskanzlerin Angela Merkel beim schwelenden Unionsstreit ein eisiger Wind ins Gesicht, die Kanzlerin wirkt in der Union zusehends isoliert. Da mutet das Treffen mit Emmanuel Macron wie eine Kur an.

Das Eurozonen-Budget in Europa soll kommen. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron verständigt.

Die Eskalation zwischen CDU und CSU über eine Reform der Asylpolitik ist keineswegs nur ein Konflikt von nationaler Bedeutung. Die nationalen und internationalen Pressestimmen.

Auch wenn die Bundesrepublik international immer noch als Klima-Vorbild gilt, ist die Realität eher ernüchternd. Beim internationalen Petersberger Klimadialog musste Bundesumweltministerin Svenja Schulze einräumen, dass Deutschland die selbstgesteckten Klimaziele für 2020 nicht erreichen wird. Umso frustrierter klangen die Klimaschützer auf dem Forum, die frustriert feststellten, dass in Europa derzeit die Asylpolitik deutlich mehr Aufmerksamkeit erhält als die Klimapolitik.

Jetzt mischt sich auch noch Trump in den Asylstreit zwischen CDU und CSU ein: Via Twitter hat sich der US-Präsident zu Wort gemeldet. Die Deutschen würden sich gegen ihre Führung wenden. Grund sei die Migration, meint Trump - und verbreitet dabei munter Fehlinformationen.

Der Asylstreit zwischen CDU und CSU hatte sich zuletzt zugespitzt. Am heutigen Montag tagten die Parteien getrennt. Im Anschluss traten Horst Seehofer und Angela Merkel vor die Presse. Neuer Streit droht: Es geht um den Automatismus nach dem EU-Gipfel Ende Juni. Merkel verneint die automatische Aktivierung der verschärften Grenzsicherung, Seehofer bereitet sich dennoch bereits darauf vor.

In der Abgas-Affäre bei Audi ist Audi-Chef Rupert Stadler am Montag vorläufig festgenommen worden. Das hat der VW-Konzern in Wolfsburg bestätigt.

Im Asylstreit der Union meldet sich der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel zu Wort. Er zeigt sich "fassungslos über so viel Leichtsinn". Und sieht ein klares Risiko.

Sie bleibt bei ihrer Linie: Im Asylstreit betont Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut ihre Forderung nach einer gemeinsamen europäischen Lösung. Derweil rufen CDU-Politiker die CSU zur Kompromissbereitschaft auf.

Der Asylstreit zwischen CDU und CSU ist eskaliert. Horst Seehofer droht Angela Merkel mit einem Alleingang. Die Große Koalition und die Fraktionsgemeinschaft zwischen den Schwesterparteien stehen auf dem Spiel. Am Nachmittag debattierte der Bundestag. Die Entwicklung des Tages in der Übersicht.

Der Asylstreit zwischen CDU und CSU ist eskaliert, die Union steht vor einer Zerreißprobe - und bedroht damit die Zukunft von Angela Merkel sowie die der Großen Koalition. So kommentiert die Presse im In- und Ausland die Situation in Berlin. Ein Überblick.

Der Streit zwischen CDU und CSU über die Flüchtlingspolitik droht die Union zu zerreißen. Das hätte weitreichende Auswirkungen, denn dann wäre auch die Große Koalition am Ende. Lassen es Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer wirklich darauf ankommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Asylstreit.

Die CSU geht auf maximalen Konfrontationskurs zu Kanzlerin Angela Merkel - und konfrontiert sie mit einer offenen Drohung. Die Lage sei "sehr ernst", sagt CSU-Landesgruppenchef Dobrindt. Merkel lässt sich davon aber nicht beeindrucken - und bleibt hart.

Die Finanzmarktkrise 2008 hat mehrere EU-Staaten schwer getroffen. Jetzt geht erneut die Angst vor einer Krise um - wegen der neuen Regierung in Italien. Dabei stehen die ehemaligen Krisenländer eigentlich wieder gut da. Oder? 

Auf "America First" gibt es für Außenminister Maas nur eine Antwort: "Europe United". Besonders Deutschland stehe in der Verantwortung, die Risse auf dem Kontinent zu kitten. Und auch eine Annäherung an Russland hält der Außenminister für geboten - und fordert eine neue europäische Ostpolitik.

Der EU-Gipfel Ende Juni steht für die Asylpolitik nicht unter dem Stern des Kompromisses und Fortschritts. Politikwissenschaftler Olaf Kleist erwartet angesichts der unterschiedlichen Interessenlage keine weitreichenden Kompromisse, warnt aber: "Es geht um die Zukunft der EU!"

Im Kampf gegen illegale Migration sei enge Zusammenarbeit mit Berlin und Rom notwendig.

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis beschreibt in München seine Vision für Europa: Die jetzige Währungsunion sei zum Scheitern verurteilt. Er fordert mehr Investitionen – und Lebensmittel-Gutscheine für Bedürftige. 

G7-Gipfel, Donald Trump, Europa oder der Bamf-Skandal: Beim Kanzlerin-Interview stellt sich Angela Merkel den Fragen von Moderatorin Anne Will: Was hält sie von Donald Trump? Wie soll Europa auf die neue US-Politik reagieren? Und wird die Bundeskanzlerin ein WM-Spiel in Russland besuchen?

Auf dem G7-Gipfel der Industrienationen in Kanada droht eine Spaltung der Wertegemeinschaft. Der französische Präsident Macron richtet im Vorfeld scharfe Worte in Richtung Donald Trump. Auch der deutsche Außenminister Maas wird deutlich.

Eine neue Euro-Krise stehe vor der Tür: Dieses Schreckensszenario malen Pessimisten angesichts der Ankündigungen der neuen italienischen Regierung an die Wand. Besonders AfD-Gründer Bernd Lucke drückte bei Maybrit Illner auf den Alarmknopf. Gut, dass Finanzminister Olaf Scholz hanseatisch-pragmatisch bleibt. 

Dicke Luft im Streit um die Tiroler Lastwagenblockade bei der Einreise aus Bayern. Die Maßnahme entlastet Österreichs Autobahn, bringt aber auf deutscher Seite lange Staus. Nun bahnt sich handfester Krach an - einmal mehr nach der Pkw-Maut.

Die Europäische Union braucht nach Ansicht der Bundeskanzlerin Angela Merkel ein einheitliches Asylsystem und mittelfristig eine eigene Asylbehörde.

Er ist nur einen halben Tag zu Besuch in Wien, Zeit genug für Wladimir Putin, die Österreicher zu umschmeicheln. Kanzler Kurz gefällt sich als Vermittler zwischen Russland und der EU. Doch es geht auch ums Geschäft.

Kaum im Amt, hat sich der neue US-Botschafter in Deutschland gehörig in die Nesseln gesetzt. Nun soll sich Richard Grenell bei seinem Antrittsbesuch im Auswärtigen Amt für seine Fauxpas rechtfertigen.

Zuletzt war es ruhig um Fast-Außenminister Martin Schulz. Die Aktionen des neuen US-Botschafters und Donald-Trump-Vertrauten machen den SPD-Mann fassungslos - er setzt auf eine kurze Episode. Die Linke fordert den sofortigen Rausschmiss von Richard Grenell.

Um die Beziehungen zwischen der EU und Russland ist es schlecht bestellt. Nun bemüht sich Moskau um mildere Töne: Wladimir Putin spricht in einem Interview davon, dass er sich Europa annähern will.

US-Präsident Trump hat sich komplett auf Israels Seite geschlagen, nun sondiert Regierungschef Netanjahu in Europa. Auf seiner ersten Station Berlin konnte er nicht mit viel Zustimmung für seinen harten Iran-Kurs rechnen. Wie läuft es für ihn in London und Paris?

Gerade einmal vier Wochen ist Richard Allen Grenell US-Botschafter in Deutschland. Doch in dieser Zeit sorgte er bereits für zahlreiche politische Irritationen. Steckt ein Plan hinter den diplomatischen Fauxpas?

Die Bundesregierung reagiert auf Aussagen des neuen US-Botschafters Richard Grenell mit Unverständnis. Dieser hat in einem Interview angekündigt, sich für konservative Kräfte in Europa einsetzen zu wollen. Ein Affront, weil Diplomaten eigentlich keine politische Stellung beziehen.

Im Interview mit einer rechten Website singt Richard Grenell, US-Botschafter in Deutschland, ein Loblied auf konservative Politiker in Europa. Besonders einer hat es ihm angetan: Sebastian Kurz. Kritik für die Aussagen des Diplomaten lässt nicht lange auf sich warten. 

Ungewöhnlicher Antriebsstrang mit zwei Elektromotoren.

Erneut siegt eine rechtskonservative Partei im Osten Europas. Janez Jansa wurde mit seiner SDS-Partei stärkste politische Kraft in Slowenien. Der bisherige Oppositionsführer orientiert sich an Viktor Orbans Abschottungsstrategie in der Flüchtlingspolitik.

Umsonst verhandelt: Auch für die EU-Länder gelten ab sofort deftige Zölle bei der Einfuhr von Stahl und Aluminium in die USA. Die EU-Kommission will noch am Freitag gegen die Strafzölle klagen. Die Stimmung schwankt zwischen Gelassenheit und großer Sorge.

Donald Trump geht weiter auf Konfrontation mit der Europäischen Union. Im Zuge eines neuen protektionistischen Kurses der USA machte seine Administration nun die Drohung war und erhob Strafzölle gegen EU-Exporte. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kündigte umgehende wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen an.