Sollte sich der erneute Bahnstreik der Lokführergewerkschaft GDL auch über das Pfingstwochenende ziehen, sind kilometerlange Staus vorprogrammiert. Bereits ohne Streik erwartet der ADAC ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Mit den folgenden Tipps behalten Sie auch in Stresssituationen die Nerven.

Das Pfingstwochenende nutzen traditionell viele Deutsche für einen Kurztrip. Der ADAC warnt allerdings jetzt schon vor viel Verkehr auf den Autobahnen - kommt der Bahnstreik dazu, wird es wohl noch schlimmer werden. Viele Autofahrer verlieren da schon einmal die Nerven im zähen Stop-and-go-Verkehr oder wenn überhaupt nichts mehr geht. Damit die Fahrt in den Urlaub aber nicht zum puren Horror wird, helfen ein paar Tipps.

Es kommt auf die Vorbereitung an

Wer mit Staus rechnet, der sollte immer gut vorbereitet sein. Das heißt: Überlegen Sie sich schon im Vorfeld, wie Sie unangenehme Wartezeiten auf der Straße unterhaltsam oder sinnvoll verbringen können. Grundsätzlich ist es daher ratsam ausreichend Essen, Snacks, ein paar Süßigkeiten als Nervennahrung und ausreichend Getränke einzupacken. Spiele oder Hörbücher können ebenfalls eine willkommene Abwechslung im Stauchaos sein.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) empfiehlt außerdem, sich ausgiebig über die Reiseroute zu informieren. Auf der Homepage der Bundesanstalt für Straßenwesen können Sie beispielsweise Baustelleninformationen abrufen und so schon vor Fahrtantritt einschätzen, wo es vielleicht länger als geplant dauern könnte.

Stress während des Staus vermeiden

Hadern Sie nicht mit der Situation, wenn Sie im Stau stehen - dadurch geht es auch nicht schneller. Schalten Sie in jedem Fall den Verkehrsfunk im Radio ein und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Ihr Navigationsgerät. Liegt eine Vollsperrung vor, kann es durchaus Sinn ergeben, wenn Sie von der Autobahn abfahren und auf eine Alternativroute ausweichen. In vielen Fällen bringt dieses zwar keinen entscheidenden Zeitvorteil, allein das Gefühl unterwegs zu sein und nicht zu stehen, kann aber schon nervenschonend wirken.

Nutzen Sie die Pausen

Wer einen längeren Stau lieber aussitzen möchte, kann sonst auch den nächsten Rastplatz anfahren und hier eine ausgiebige Pause einlegen, sich mit Zeitungen, Essen und Getränken eindecken oder ein kleines Nickerchen machen.

Um unnötigen Stress zu vermeiden, fahren Sie möglichst frühzeitig los. So minimieren Sie das Risiko, beispielsweise eine Fähre oder das Einchecken am Reiseziel zu verpassen. Einem Ärgernis können Sie auch vorbeugen, wenn Sie vor der Fahrt das Auto noch einmal volltanken. Stehen Sie erst im Stau und die Tanknadel fällt immer weiter, kann das Nervenkostüm schnell einmal ruiniert sein.  © 1&1 Mail & Media / CF

Der Bahnstreik der GDL hat nicht nur für Bahnfahrer unangenehme Nebenwirkungen. Auch für Autofahrer wird das Wochenende zum ...