Wer auf einer Autobahn unterwegs ist, kennt sie: die Notrufsäulen. Die am häufigsten frequentierte Notrufsäule steht in Oberfranken. Von ihr gingen im Jahr 2017 insgesamt 262 Notrufe ab.

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Deutschlands am häufigsten genutzte Autobahn-Notrufsäule steht in Oberfranken. Über die Säule an der Autobahn 9 in Richtung Berlin kurz vor der Ausfahrt Plech wurden im vergangenen Jahr 262 Mal Notrufe abgesetzt, wie der Betreiber, die GDV Dienstleistungs-GmbH,) am Dienstag in Hamburg mitteilte.

In diesem Bereich wird auf sieben Kilometern Länge noch bis Mitte des Jahres die Fahrbahn erneuert. Es kommt dort immer wieder zu Behinderungen.

Über 60.000 Notrufe im Jahr 2017 an Notrufsäulen abgesetzt

Insgesamt gingen aus ganz Deutschland im vergangenen Jahr 60.047 Meldungen über die Notrufsäulen ein. Pro Autobahnkilometer - insgesamt sind es fast 13.000 - waren das im Schnitt 3,7 Notrufe.

Notrufsäulen stehen im Abstand von etwa zwei Kilometern auf beiden Seiten der Autobahnen. Schwarze Pfeile am Fahrbahnrand weisen den Weg zur nächsten Säule.

Notfall auf der Autobahn: So verhalten Sie sich richtig

Bei einer Panne auf der Autobahn steigen Fahrer auf dem Standstreifen besser immer rechts aus. Sie sollten den Wagen dort also nicht über die Fahrertür verlassen. Darauf weist die Dekra hin.

Auch alle anderen Insassen sollten die Türen der fahrbahnabgewandten Seite benutzen und möglichst bereits im Auto die Sicherheitswesten anlegen. Nie im Auto bleiben, sondern zügig den Gefahrenbereich Richtung Schutzplanke verlassen.

Wer es bei einer Panne auf der Autobahn nicht mehr auf den Standstreifen schafft und auf der linken Spur stehen bleibt, sollte außerdem nie versuchen, über die Fahrbahn auf die rechte Seite zu laufen.

Die Dekra warnt auch davor, etwa Reifenpannen auf dem Seitenstreifen selbst zu reparieren. Zu groß sei die Gefahr, von anderen Fahrzeugen erfasst zu werden. (mgb/dpa)

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