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Smart und G-Klasse: Mercedes-Spezialist Brabus veredelt ungleiches Duo

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Brabus steht für Mercedes-Umbauten mit dem Hang zum extrovertierten Auftritt und der puren Unvernunft. Die G-Klasse ist zweifellos prädestiniert für dieses Schema – der Smart weniger. Trotzdem gehören Brabus und Smart bereits seit Jahren zusammen. Und auch das neueste Brabus-Projekt mit dem kompakten Stadtflitzer kann sich eindeutig sehen lassen. © 1&1 Mail & Media / CF

So hat das Smart Fortwo Cabriolet Editionsmodell 125R von Brabus einiges mehr zu bieten als ein gewöhnlicher Brabus-Smart.
Allen voran beim Antrieb haben sich die Bottroper so richtig ins Zeug gelegt und dem kleinen Dreizylinder im Heck 125 PS und satte 200 Nm entlockt. Zum Vergleich: Serienmäßig mobilisiert das Smart Brabus fortwo cabrio 109 PS und 170 Nm.
Auch optisch macht der 125R keinen Hehl aus seiner Sonderstellung innerhalb der Smart-Familie. Davon zeugen nicht zuletzt die zahlreichen Anbauteile des Aeropakets, das tiefergelegte Fahrwerk und die breiten Reifen.
Letztere machen es sich an der Front auf 16-Zöllern und hinten sogar auf 17-Zoll-Felgen (Brabus Monoblock IX) bequem. Die Mischkombination hat Brabus nach eigener Aussage gewählt, um die keilförmige Erscheinung zu verstärken.
Am Heck macht sich ein dreiflutiger Auspuff inmitten des angedeuteten Diffusors breit – gewissermaßen für jeden Zylinder ein eigenes Endrohr.
All das hat natürlich auch seinen Preis: in diesem Fall den Preis eines Mittelklassewagens. 39.900 Euro sollten Interessenten einplanen.
Damit kostet das Sondermodell beinahe doppelt so viel wie ein vergleichbares Smart Brabus Cabrio. Dort starten die Preise derzeit bei 23.675 Euro.
Wer das Geld für die „Pocket Rocket“ investieren möchte, kann sich zwischen den Lackierungen in glänzendem Schwarz und mattem Titan entscheiden.
Weit jenseits dieser Preisregionen ordnet sich die jüngste Brabus-Interpretation des aktuellen G500 ein.
Der G-Klasse verpasst die erfolgreiche Tuningschmiede eine satte Leistungssteigerung per Kennfeldoptimierung.
500 PS und 710 Newtonmeter soll der Dauerbrenner aus dem Produktportfolio von Mercedes nach der Optimierung stemmen.
Das sind 78 PS und und 100 Nm mehr als das Ausgangsmodell im Serientrimm zu bieten hat.
Damit soll der G trotz der Stirnfläche einer Schrankwand in 5,7 Sekunden auf Tempo 100 stürmen und einen Topspeed von immerhin 210 km/h (abgeregelt) erreichen.
Aber auch hier kommt es natürlich nicht nur auf die inneren Werte an. Davon zeugen nicht zuletzt die zahlreichen Brabus-Embleme und -Schriftzüge rundum.
Die passende Klangkulisse gewährleistet derweil die eigens angefertigte Sportabgasanlage, seitlich jeweils in zwei charakteristische Sidepipes mündet.
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