Nicht nur hierzulande gehört der Lexus LFA zu den seltensten Sportwagen überhaupt. In Deutschland wurden zwischen 2011 und 2014 gerade 15 Modelle zugelassen – und die Bundesrepublik war damit der größte europäische Markt für den Ausnahme-Sportler. Insgesamt fertigte Lexus nach gigantischem Entwicklungsaufwand samt eigenem Hochdrehzahl-V10, sequenziellem Sechsgang-Getriebe und Kohlefaser-Karosserie nur 500 LFA. Ein perlweiß-lackiertes Exemplar war zuletzt im Besitz von Rowan Atkinson alias Mr. Bean. Und der trennt sich gerade wieder von seinem Exoten.

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Video: Abschiedstour im Lexus LFA

Als eines von 198 rechts gelenkten Modellen verbrachte das 2012er-Modell die meiste Zeit seines Lebens stehend in Japan – wurde allerdings regelmäßig gewartet. 2022 gelangte es dann nach England, wo es bis heute von Atkinson gehegt und gepflegt wurde. Gerade 3.753 Meilen stehen auf dem digitalen Tacho – also gut 6.000 Kilometer. Kein Wunder also, dass der blau-rote Innenraum wie bei einem Neuwagen glänzt (siehe Bildergalerie).

Preiserwartung der Marktlage entsprechend

Das Auto wird derzeit über die Octane Collection verkauft. Die Preisvorstellung: 874.995 britische Pfund (umgerechnet: 1,02 Millionen Euro). Damit bleibt der Promi-Bonus relativ fair kalkuliert. Schließlich wechselten andere Lexus LFA in den vergangenen Jahren für ähnlich hohe Summen den Besitzer – auch ohne berühmte Persönlichkeiten in der Fahrzeug-Historie. Tatsächlich erhält man mit diesem kantigen Sportwagen eines der exklusivsten Stücke japanischer Automobil-Kultur.

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Nicht nur, dass im Grunde alles am LFA exklusiv für diesen entwickelt und gebaut wurde. Der 560 PS starke Hochdrehzahl-Sportler gilt auch als Inbegriff der neutralen Fahrdynamik. Sein hochdrehender V10-Saugmotor (dreht 9.000 Touren) mit reichlich Titan-Komponenten entwickelt seine Leistung mustergültig linear und kann den 1,5 Tonnen schweren Hecktriebler in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Topspeed: 325 km/h. Zu seiner Zeit betrug der Neupreis 375.000 Euro. Der Preis hat sich innerhalb von gut zehn Jahren also in etwa verdreifacht.  © auto motor und sport

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