Großbritannien

Ein geleaktes Regierungsdokument zeigt, auf welches Chaos Großbritannien zurast: Demnach gilt es als wahrscheinlich, dass im Falle eines No-Deal-Brexits Lebensmittel, Medikamente und Benzin knapp werden. Ein Appell von Unterhaus-Abgeordneten unterstreicht die Brisanz der Lage. 

Großbritanniens neuer Premierminister Boris Johnson hat die Ablehnung politischer Regeln zu seinem Konzept gemacht - und es trotz unzähliger Skandale, Brexit und Affären bis ganz nach oben geschafft.

Seine "Order"-Rufe in den Brexit-Debatten haben John Bercow eine gewisse Berühmtheit eingebracht. Jetzt ruft der britische Parlamentssprecher einmal mehr zur Ordnung - diesmal den Premierminister. Der Machtkampf zwischen Boris Johnson und dem Unterhaus spitzt sich zu. 

Rückendeckung für Boris Johnson: Der Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump zeigt sich begeistert vom Brexit-Kurs des britischen Premierministers. Aber der Widerstand gegen Johnsons Politik ebbt nicht ab.

Manager Max Eberl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat sich für eine einheitliche Transferperiode in Deutschland, Spanien, England, Frankreich und Italien ...

Einem Bericht zufolge sollen mit einem Rettungsfonds in Schieflage geratene Unternehmen bei einem Brexit ohne Abkommen vor der Insolvenz gerettet werden. Bislang hatte die Johnson-Regierung die Gefahren eines No Deals stets heruntergespielt.

Züge stehen still, Ampeln fallen aus und selbst ein Krankenhaus hat keinen Strom mehr. In weiten Teilen Großbritanniens ist am Freitag vorübergehend die Stromversorgung weggebrochen.

Die Fast-Food-Kette Domino's ist für seine Pizzen auf Zutaten aus dem Ausland angewiesen. Nun sorgt sich das Unternehmen wegen des Brexit um den Nachschub für seine britischen Filialen - und stockt die importierten Bestände massiv auf.

Die Preise auf dem Transfermarkt im Fußball steigen weltweit seit Jahren an. Waren einst zweistellige Millionenbeträge nur für absolute Top-Spieler zu zahlen, gehören diese Summen heute zum Alltagsgeschäft der Manager. Doch nirgends tobt der Transferwahnsinn so wie in England. Warum eigentlich?

Bei einem Flug der Gesellschaft British Airways von Großbritannien nach Spanien füllte sich die Kabine in den letzten Minuten mit dichtem Rauch. Verletzt wurde niemand.

Prinz William und Herzogin Kate packen richtig an: Im Norden Englands helfen sie einem Landwirt beim Schafe scheren.

Großbritannien wird an der US-Mission "Sentinel" (Wache) zum Schutz der internationalen Schifffahrt im Persischen Golf teilnehmen.

Ein Uralt-Damm hält ganz England in Atem: Den Bewohnern von Whaley Bridge in der Grafschaft Derbyshire droht trotz Wetterbesserung nach wie vor eine Katastrophe, deren mögliches Ausmaß einzelne Einwohner nicht realisieren.

In England schaut man besorgt in den Himmel: Bei einem erneuten Regenfall steigt die Gefahr, dass der Damm bei Whaley Bridge bricht. Es ist ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, denn für Sonntag ist bereits Regen angesagt. Bis dahin versuchen Helfer weiterhin den Damm zu stützen.

Die USA haben weitere Sanktionen gegen Russland angekündigt. Grund dafür ist der 2018 verübte Giftanschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien.

Der neue britische Premierminister Boris Johnson will sein Land nach dem Brexit zum "großartigsten der Welt" machen. Der EU begegnet er vor allem mit Drohgebärden. Für nötige Kompromisse ist der Konservative kaum zu haben, bedauert Politikwissenschaftler Roland Sturm im Interview.

Tausende Menschen in Whaley Bridge vor einem möglichen Dammbruch in Sicherheit gebracht werden. Die Wassermassen drohen das Städtchen in Großbritannien zu zerstören. Helfer versuchen das Schlimmste zu verhindern. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt.

In Großbritannien sind Teile eines Staudamms abgerutscht.

Tausende Menschen müssen in Großbritannien in Sicherheit gebracht werden. Ein Damm - quasi vor ihrer Haustür - droht zu brechen. Die Wassermassen würden den Ort wohl überfluten.

Über einen möglichen Militäreinsatz zum Schutz von Öltankern in der Straße von Hormus haben Politiker weltweit schon viel geredet. Jetzt aber setzen sich Militärs zusammen - wird es nun ernst? Worum geht es überhaupt? Und welche Rolle spielt Deutschland?

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum 31. Oktober. Sollte Großbritannien sich bis dahin nicht mit der EU geeinigt haben, droht dem Land ein harter Brexit. Der britische Premierminister Boris Johnson bereitet das Land genau darauf vor. Doch laut einem Bericht dürften seine Maßnahmen bei einem No-Deal-Brexit nicht viel bringen.

Bisher hat die Bundesregierung sich in der Diskussion über eine Militärmission in der Straße von Hormus zurückgehalten. Begründung: Es gebe noch keine Anfrage. Jetzt gibt es diese Bitte aber.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hatte vergangene Woche einen Tausch der gegenseitig festgehaltenen Öltanker vorgeschlagen.

Am Freitag beginnt die lange Sommerpause des britischen Parlaments. Für Boris Johnson dürfte sie wohl ausfallen, denn nach seiner Amtseinführung als Premier hat er heikle Aufgaben zu erledigen.

Deutliche Worte aus Edinburgh: Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon vermutet, dass Boris Johnson Großbritannien insgeheim ohne Deal aus der EU führen will. Darüber könne alles "Getöse" nicht hinwegtäuschen.