Großbritannien

Angesichts des drohende Brexits, dem Austritt Groritanniens aus der EU, ziehen zahlreiche Briten Konsequenzen und kehren ihrer Heimat den Rücken - nicht wenige in Richtung Deutschland, wie eine erhebliche Zunahme von Anträgen für die deutsche Staatsbürgerschaft belegt.

Die Zeit läuft London und Brüssel davon, Ende März soll der Abschied der Briten aus der EU vollzogen werden. Doch wie genau, das bleibt weiterhin völlig unklar. Diese Szenarien könnten nach aktuellem Stand eintreten.

Es bedeutet nicht den lang ersehnten Durchbruch in den festgefahrenen Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien, doch immerhin scheint sich wieder etwas zu bewegen. Medienberichten zufolge soll Brüssel bereit sein, die Übergangsphase zu verlängern. Doch umsonst soll London dieses Zugeständnis nicht bekommen.

Der Hoffnungsschimmer einer Einigung in den Verhandlungen zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union verblasst. Noch vor wenigen Tagen schien eine Lösung greifbar, doch nun muss Premierministerin Theresa May innenpolitischem Druck der Brexit-Hardliner nachgeben. Über die nächsten Weichenstellungen beraten die Staats- und Regierungschefs im Rahmen eines EU-Gipfels am Mittwoch in Brüssel.

Steckt die Regierung Großbritanniens erneut in der Brexit-Krise? Der Vorschlag von Premierministerin Theresa Mai, nun doch unbegrenzt in der europäischen Zollunion zu verbleiben, scheint in ihrem Kabinett große Zerwürfnisse hinterlassen zu haben. Mehrere Minister würden mit Rücktritt drohen, berichtet die BBC.

Großbritannien gehen die Pubs aus: Eine neue Erhebung des Branchenverbandes zeigt, dass knapp ein Fünftel der Kneipen im Land dicht gemacht haben.

Vater und Tochter Skripal sind im Frühjahr in Salisbury nach einer Giftattacke nur knapp dem Tod entkommen. Im Visier der Ermittler stehen zwei Russen, die nach eigenen Angaben als Touristen einreisten. Jetzt wurden sie wohl von Journalisten enttarnt.

Massive Cyberattacken auf das Datennetz des Bundes und den Bundestag haben vor einigen Monaten Schlagzeilen gemacht. Hinter der Gruppe, die als Urheber gilt, steckt nach britischer Einschätzung Russland. Nun äußert sich auch die Bundesregierung.

Kremlchef Wladimir Putin hat den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal als "Vaterlandsverräter" und "Dreckskerl" bezeichnet. 

Der diesjährige Chemie-Nobelpreis geht zur Hälfte an Frances Arnold (USA) und zur anderen Hälfte an George Smith (USA) sowie Gregory Winter (Großbritannien). Sie haben Kontrolle über die Evolution gewonnen und diese für Zwecke verwendet, die den Menschen großen Nutzen gebracht haben.

Deutsche und andere EU-Bürger sollen nach dem Brexit nicht mehr leichter nach Großbritannien einwandern können als Bürger anderer Staaten. Ziel der Regierung ist es, die Anzahl der Zuwanderer massiv zu senken.

Theresa Mays Getreue scharen sich beim Parteitag der britischen Konservativen um die Premierministerin und ihre Brexit-Pläne. Ausgeteilt wird gegen Mays Rivalen Boris Johnson und Brüssel. Manch deutschem und europäischem Politikern geht die EU-Schelte zu weit.

Die Suche nach einem gangbaren Brexit-Modell beschäftigt weiter die Innenpolitik Großbritanniens. Während Premierministerin Theresa May sich mit einer harten Linie gegen innerparteiliche Gegner rüstet, liebäugelt die Opposition mit der Rolle rückwärts. Auf dem Parteitag der Labour-Partei forderte die große Mehrheit der Delegierten ein zweites Referendum über den Austritt aus der EU.

Der EU-Gipfel in Salzburg war für Großbritannien ein Reinfall - das sehen zumindest die Zeitungen des Landes so. Einige von ihnen lassen ihrer Wut und Enttäuschung freien Lauf und attackieren heftig die EU.

21 Jahre hat es letztendlich gedauert, jetzt darf der Sohn von Désirée Nick endlich seinen wahren Familiennamen tragen. Die englischen Behörden haben anerkannt, was Vater Heinrich Prinz von Hannover so lange versucht hatte, zu verhindern. Ab sofort heißt Nicks Sohn Oscar Prinz von Hannover – und ist ein amtlicher Prinz.

Der informelle EU-Gipfel in Salzburg plagt sich erneut mit den stockenden Verhandlungen über den britischen EU-Austritt. Die Zeit rast, und man kommt nicht voran.

Die britische Premierministerin Theresa May hat kurz vor dem Auftakt des informellen EU-Gipfels in Salzburg Entgegenkommen der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert.

Gibt es doch noch ein neues Brexit-Referendum? Der Vorschlag erhält mit Londons Bürgermeister Sadiq Kahn nun einen prominenten Unterstützer.

Wenn es um Giftstoffe geht, ist das Schweizer Labor in Spiez gefragt. Es prüft im Fall Skripal wie bei Giftgaseinsätzen in Syrien. Deshalb interessierten sich angeblich russische Spione für das Labor.

Die von London im Skripal-Fall beschuldigten Russen Alexander Petrow und Ruslan Boschirow erklären sich im Staatsfernsehen - ihre Geschichte wirkt alles andere als glaubwürdig. Soll sie auch nicht.

Politisch wird über eine Beteiligung der Bundeswehr an möglichen militärischen Vergeltungsschlägen in Syrien noch gestritten. Rechtlich scheint die Lage nach einem aktuellen Gutachten dagegen ziemlich klar zu sein.

In einem knappen halben Jahr tritt Großbritannien aus der EU aus, doch London und Brüssel haben sich noch immer nicht auf die Bedingungen geeinigt. Beide Seiten bereiten Wirtschaft und Bevölkerung inzwischen auf die Möglichkeit eines Brexit ohne Deal vor - ist das nur ein politischer Bluff oder ein reales Schreckensszenario? 

Die britische Polizei hat zwei Verdächtige im Fall Skripal benannt: Zwei Russen sollen für den Giftanschlag auf Sergej Skripal und seine Tochter Julia verantwortlich sein. Alexander Petrow und Ruslan Boschirow werden per Haftbefehl gesucht.

Ab sofort gelten neue US-Sanktionen gegen die USA. Hintergrund ist der Fall Skripal. Russland will darauf reagieren.