Marie Illner

Freie Autorin

Marie Illner wurde 1994 in Bochum geboren und kehrt nach Reisen durch die USA, Asien oder Australien auch immer wieder dorthin zurück. Sie studiert im Master Medienwissenschaften und arbeitet als freie Journalistin - dabei am liebsten in den Bereichen Politik und Gesellschaft.

Artikel von Marie Illner

Kein Präsident hat im Amt so viel gelogen, wie Donald Trump. Politikwissenschaftler Thomas Jäger erklärt, welche Strategie hinter Trumps lockerem Umgang mit der Wahrheit steckt.

Bewegung "Union der Mitte" will dem Rechtsruck in CDU und CSU die Stirn bieten und die Lager vereinen. Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer aber meint: Dem "Zusammenschluss von Merkel-Anhängern" fehlt etwas, um zur Massenbewegung zu werden.

Verfassungsschutzbericht widmet "Reichsbürgern" und "Selbstverwaltern" erstmals ein eigenes Kapitel und spricht von zunehmendem "Bedrohungspotenzial". Experte Martin Schubert erklärt, welche Gedanken die Staatsleugner teilen und wo Unterschiede liegen.

Integrationsforscher Prof. Dr. Uslucan erklärt im Interview, warum Integration nicht allein eine Frage der Identifikation ist.

Die Mietpreise in Deutschland kennen vor allem eine Richtung: Nach oben. Justizministerin Katharina Barley will dagegen unter anderem mit einer verschärften Mietpreisbremse vorgehen. Was auf dem Papier steht, wird in der Realität nicht greifen.

Es handele sich um ein geopolitisches Projekt, das Putin wachsenden Einfluss beschere, warnte Estlands Außenminister Sven Mikser und forderte den Stopp von "Nord Stream 2". Mit der Kritik ist er nicht alleine, auch Donald Trump wettert dagegen.

Es gibt eine Einigung der Koalition im Asylstreit - dabei geht es vor allem um die Abweisung von Flüchtlingen, die bereits in einem anderen Land einen Asylantrag gestellt haben und für die Deutschland deswegen nicht zuständig ist. Was aber passiert mit den Geflüchteten, die in Deutschland einen Asylantrag stellen? Bisher werden sie dezentral untergebracht. Das soll sich ändern.  

Durch die Reihen aller Parteien hinweg ertönt immer wieder die Forderung: Bekämpft die Fluchtursachen!  Warum ist das so schwierig? Experten sagen: Die Partner auf afrikanischer Seite müssen mehr gefordert werden - und schlagen neue Modelle vor.

Präsident Recep Tayyip Erdogan ist in der Türkei gerade erst im Amt bestätigt worden, könnte aber schon sein politisches Erbe bestellen. Türkei-Experte Fabian Felder spricht im Interview über Erdogans Machtzirkel und den möglichen Nachfolger Schwiegersohn Albayrak. Felder sagt: Das System Erdogan ist schwierig zu durchschauen – aber auch vom Geschäftsmann Albayrak würde er Gegenleistungen erwarten.

Gemeinsamkeiten mit der CSU? Ja, die gebe es, sagt Linken-Chefin Katja Kipping – aber nicht in inhaltlicher Hinsicht. Im Interview spricht sie über semantische Feinheiten im Leitantrag, Europa als Friedensmacht und Kaffeetrinken mit Sahra Wagenknecht.

Politische Überzeugung oder nur noch Symbolpolitik? Diese Frage werfen die aktuellen Manöver der CSU auf. Experten erklären die Strategie dahinter.

Der EU-Gipfel Ende Juni steht für die Asylpolitik nicht unter dem Stern des Kompromisses und Fortschritts. Politikwissenschaftler Olaf Kleist erwartet angesichts der unterschiedlichen Interessenlage keine weitreichenden Kompromisse, warnt aber: "Es geht um die Zukunft der EU!"

Die Folgen der Sparpolitik in der deutschen Justiz sind fatal. Rechtswissenschaftler warnt davor nur "neue Stellen" zu fordern und zeigt, wie komplex die Ursachen der Überbelastung sind.

Der Streit über das Iran-Abkommen und das Verhältnis zu Russland haben einmal mehr gezeigt: Die 28 Mitgliedsstaaten der EU fahren außenpolitisch keine einheitliche Linie. Schaffen Mehrheitsentscheide Abhilfe? "Ein Einfach-So-Dagegen-Sein gäbe es dann nicht mehr, die Staaten müssten kompromissfähiger sein", sagt Politikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Maurer. Es gibt aber ein Problem, vor dem besonders Deutschland stünde.

Erhitzte Gemüter, gescheiterte Regierung, kontroverse Personalie: Quo vadis, Italien? Politikwissenschaftler Dr. Jan Labitzke erklärt den Machtkampf zwischen Staatspräsident und Koalitionären.

Die Außenpolitik in Bezug auf Iran und Israel zeigen einmal mehr: Die USA sind unter Donald Trump kein verlässlicher Partner mehr. Trumps Unberechenbarkeit sei mit Blick auf sein Weltbild aber schon wieder berechenbar.

Die Eskalation im Nahen Osten erinnert an einen der schlimmsten Konflikte der Menschheitsgeschichte: Vor 400 Jahren tobte in Mitteleuropa der Dreißigjährige Krieg. Droht dem Vorderen Orient eine ähnliche Katastrophe?  Prof. Dr. Günter Meyer warnt vor zunehmenden Spannungen.

US-Präsident Donald Trump hat den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran und harte wirtschaftliche Sanktionen angekündigt. Politikwissenschaftler Martin Thunert befürchtet weitreichende Folgen - und schwierige Fragen für die Europäer.

1978 bestieg er zusammen mit Peter Habeler als erster Mensch der Welt den Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff. 40 Jahre später spricht Reinhold Messner darüber, warum seine Generation die beste Zeit an den großen Bergen hatte - obwohl sein Alpinismus scheiterte. ​​​​​​​

Deutschland gilt als hochmoderne Wirtschaftsnation, als moderner Sozialstaat und gefestigte Demokratie. Doch nicht in allen Bereichen gehören wir zur Weltspitze.

Die Steuereinnahmen steigen, aber SPD-Finanzminister Olaf Scholz hält an der Schwarzen Null fest. Auch die Investitionen sinken laut Haushaltsentwurf bis 2022. Spart der Staat damit das Land kaputt, wie Kritiker befürchten? 

Mit Andrea Nahles hat die SPD eine neue Chefin an der Parteispitze. Aber wohin rückt die einstige Vorzeigefrau der SPD-Linken die Partei? Nach einem Linksschwenk klang ihre Rede auf dem Parteitag in Wiesbaden jedenfalls nicht. 

Kritische Medien sind Donald Trumps Feindbild, TV-Sender "Fox News" hingegen nutzt er als Megaphon. Aber nicht nur der Präsident kann seine Themen platzieren, auch der Einfluss der Moderatoren wächst.  Eine gefährliche Symbiose, findet Kommunikationswissenschaftler Dr. Stephan Weichert.

Deutschland beteiligt sich nicht am Einsatz in Syrien und beschränkt sich auch sonst auf logistische und humanitäre Maßnahmen. Könnte die Rolle als globalpolitischer Vermittler die generelle Aufgabe Deutschlands in der Welt sein?

Donald Trump hat Ernst gemacht und gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien Angriffe auf syrische Ziele ausgeführt. Vor wenigen Wochen noch hatte er aber den Rückzug aus Syrien angekündigt.