Fische nehmen während ihres Lebens zahlreiche Giftstoffe auf. Werden sie von Menschen gegessen, kann unser Körper die gefährlichen Stoffe schlecht abbauen.

Das Reinheitsgebot verhindert keine Belastung mit Schadstoffen.

Unser Wasser enthält zahlreiche Giftstoffe - Rückstände von Kühlmitteln, Unkrautvernichtern und Feuerschutzbeschichtungen. Fische nehmen diese tagtäglich auf. Landen diese auf unserem Teller, könne das schwere Folgen haben, sagen Forscher vom Scripps-Institut für Ozeanografie.

Manche Schadstoffe im Fisch verhindern, dass der Körper Gifte abbauen kann. Das Schutz-Eiweiß P-Glykoprotein scheidet Zellgifte aus dem Körper aus. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass organische Schadstoffe aus Fischen am Eiweiß vorbeikommen.

Laut einer Studie aus dem Fachportal "Medical Daily", schalten die Gifte dann das Schutz-Eiweiß gänzlich aus. Vor allem im beliebten Thunfisch ist die Konzentration an langlebigen Schadstoffen sehr hoch.

"Wenn wir diesen Fisch essen, reduzieren wir die Effektivität unseres Immunsystems", erklärt der Leiter der Forschungen, Amro Hamdoun, gegenüber "Medical Daily". Besonders Säuglinge seien gefährdet, da sich die Schadstoffe in der Muttermilch konzentrieren. Gleichzeitig ist das Schutz-Eiweiß im erst Lebensjahr nur spärlich im Körper vorhanden.

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