Die Abschiebung des 9/11-Terrorhelfers Mounir el Motassadeq hat begonnen. Der 44-Jährige soll nach Marokko überführt werden.

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Nach fast 15 Jahren Haft ist der 9/11-Terrorhelfer Mounir el Motassadeq für seine geplante Abschiebung aus dem Gefängnis abgeholt worden. Er wurde am Montag mit einem Hubschrauber von der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel zum Hamburger Flughafen gebracht, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete.

Er soll in sein Heimatland Marokko abgeschoben werden. Motassadeq war Mitglied der sogenannten "Hamburger Zelle" um den Todespiloten Mohammed Atta, der eines der Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center gesteuert hatte. Der 44-Jährige saß in der Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel.

Deshalb war die Abschiebung schwierig

Motassadeqs reguläre Haftzeit wäre im November abgelaufen. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums hatte kürzlich erklärt, dass Abschiebungen dieser Art immer in enger Abstimmung zwischen Landes- und Bundesbehörden geplant würden. Rückführungen nach Marokko seien etwas komplizierter, weil das nordafrikanische Land keine Charterflüge bei Abschiebungen zulasse.  © dpa

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