Der französische Klempner Philippe Loret behauptet, Hitlers Enkel zu sein. Nun will er in Russland einen DNA-Test machen, um seine Geschichte zu beweisen.

Einen Schnurrbart trägt Philippe Loret - und er behauptet, Adolf Hitlers Enkelsohn zu sein. Um die Verwandtschaft endlich hieb- und stichfest zu machen, wird sich der 62 Jahre alte Installateur nun in Russland einem DNA-Test unterziehen. Dabei soll seine Speichelprobe mit einem Stück Schädel und einem Kieferknochen verglichen werden, die angeblich von Hitler stammen. Diese Knochen befinden sich momentan in Russland. Daher wird auch der DNA-Test in Moskau stattfinden.

Großmutter hatte angeblich Affäre mit Hitler

Philippe Loret ist sich sicher, dass seine Großmutter Charlotte Lobjoie eine heimliche Affäre mit Adolf Hitler hatte.

Die Liaison soll 1916 stattgefunden haben. In diesem Jahr wurde Hitler als Soldat nach Frankreich geschickt. Sein Vater habe ihm und seinen sechs Brüdern eines Tages offenbart, dass Hitler ihr Großvater sei.

Auch hätte seine Großmutter gegenüber dem Vater berichtet, dass Hitler sie gut behandelt habe und ein "guter Liebhaber" gewesen sei. Man fragt sich allerdings schon, welche Mutter dem eigenen Sohn solche Dinge berichten würde ...

Doch es existieren auch andere Quellen, die von einem Sohn Hitlers berichten. So schreibt der Ingenieur Leonard Wilkes im September 1944 in sein Tagebuch: "Interessanter Tag heute. Ich besuchte das Haus, in dem Hitler letztes Jahr als Offizier stationiert war und sah die Frau, die ein Baby mit ihm hat. Sie erzählte uns, dass sein Sohn jetzt in der französischen Armee gegen die Deutschen kämpft."

Speichelprobe Lorets soll mit Hitlers Knochen verglichen werden

Wie der TV-Sender NTV berichtet, soll nun in Russland die extra eingeflogene Speichelprobe Philippe Lorets mit den Knochen abgeglichen werden, die angeblich von Hitler stammen.

Doch es gibt Experten, die bezweifeln, dass die Knochen wirklich zu Hitler gehören. So behaupten US-Wissenschaftler der Universität von Connecticut, dass die Knochen von einer Frau stammen, die bei ihrem Tod jünger als 40 Jahre alt gewesen sei.

Philippe Loret ficht das nicht an. Dem TV-Sender sagte er, dass es immer Zweifel geben würde. Doch alles, was er wolle, ist die Wahrheit herauszufinden.  © 1&1 Mail & Media / CF

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