Fotos: Anschlag in Straßburg - Frankreich erneut in Angst

In der Innenstadt von Straßburg herrscht vorweihnachtliche Stimmung, als ein 29-Jähriger das Feuer eröffnet. Drei Menschen fallen den Schüssen zum Opfer. Es gibt viele Verletzte.

Frankreich ist erneut von einem schweren Terroranschlag erschüttert worden. Bei dem Angriff mitten in der Weihnachtssaison tötet ein bereits mehrfach verurteilter Mann am Dienstagabend drei Menschen in Straßburg.
Angegriffene Menschen liegen nahe dem Weihnachtsmarkt verletzt auf dem Boden.
Die Einsatzkräfte sind rasch vor Ort und versuchen zu ermitteln, was genau vorgefallen ist.
Polizisten vernehmen in einem Restaurant nahe des Tatorts Augenzeugen.
Einsatzkräfte der Polizei schwärmen in Straßburg aus und patrouillieren durch die Innenstadt.
Straßen werden weiträumig abgeriegelt. Hier die Route de l'Hopital.
Im Pariser Innenministerium kommt ein Stab zu einer Krisensitzung zusammen. An der Spitze Präsident Emmanuel Macron.
Anschließend gibt Innenminister Christophe Castaner im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, wie ernst die Lage eingeschätzt wird. Frankreich geht von einem terroristischen Anschlag aus.
Auch die deutsche Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft. An der nahe gelegenen Grenze bei Kehl wird jedes Fahrzeug kontrolliert, egal, ob es Frankreich verlässt oder einreisen möchte. Der Täter ist auch wegen Delikten in Deutschland verurteilt worden, hat seine Strafen aber verbüßt.
Nicht nur in Frankreich und in Deutschland hoffen die Menschen, dass der mutmaßliche Täter den Sicherheitskräften bald in deren engmaschig gespanntes Netz geht.