Felix Baumgartner hebt wieder ab - dieses Mal ist er allerdings mit einem Helikopter unterwegs und nicht mit einem Riesenballon in Richtung Stratosphäre. Doch mit diesem Flug sorgt Baumgartner für Aufsehen: Die Polizei heftet sich dabei nämlich unfreiwillig an seine Fersen.

Am Dienstagabend hat Extrem-Sportler Felix Baumgartner am Münchner Flughafen für Aufregung gesorgt. Er war mit seinem Helikopter in die Kontrollzone des Flughafens geraten. Das berichten mehrere Medien, darunter die "Salzburger Nachrichten". Offenbar prüft die Flugsicherung derzeit, ob vor Baumgartners Irrflug eine Flugverkehrs-Kontrollfreigabe erfolgt sei oder nicht.

Baumgartner: "Es ist nichts passiert"

Im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten" erklärt Baumgartner, wie es zu dem Zwischenfall aus seiner Sicht kommen konnte: "Mir ist das Navigationssystem ausgefallen. Die Fernsicht war sehr schlecht. Und dann geht es recht schnell, dass man in der Kontrollzone drinnen ist", sagte er.

Während die "Bild"-Zeitung berichtet, dass wegen des Irrflugs der Start eines Flugzeugs angeblich verschoben werden musste, wiegelt Baumgartner im Gespräch mit der österreichischen Zeitung ab. Es sei nichts passiert und es "musste deswegen kein Flugzeug umgeleitet werden", sagte er.

Zu allem Unglück absolvierte die Polizei laut "Salzburger Nachrichten" zeitgleich mit dem Baumgartner-Flug eine Übung. Da der 45-Jährige mutmaßlich unerlaubt in die Kontrollzone geflogen war, nahm die Polizei per Hubschrauber die Verfolgung auf – bis nach Salzburg. Welche Konsequenzen Baumgartners Flug-Zwischenfall nach sich ziehen wird, wisse er noch nicht.

Im Oktober 2012 schrieb der Extremsportler mit seinem Stratosphären-Sprung aus zirka 39 Kilometern Höhe Geschichte.