In Frankfurt am Main hat ein Hausmeister ein menschliches Skelett in einem Keller entdeckt. Wie es dorthin gelangte, ist noch völlig unklar. Jetzt ermittelt die Polizei.

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Grausiger Fund im Kellerverschlag: Ein menschliches Skelett ist bei Aufräumarbeiten in einem vermüllten Keller in Frankfurt am Main entdeckt worden.

Der Kellerverschlag in dem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bockenheim sollte neu vermietet werden, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Als der Hausmeisterservice den Kellerraum leer räumte, traten die menschlichen Knochen zutage.

Herbeigerufene Kripobeamte bestätigten, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um echte menschliche Knochen handelt.

Die Identität des oder der Toten war zunächst unklar, die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

"Da ist wirklich nichts mehr dran"

Auch wie und wann genau das Skelett in den Keller gelangt war, könne man aktuell noch nicht sagen. Das erklärte eine Sprecherin der Polizei im Gespräch mit dem "Spiegel".

"Das war so ein Keller, wo jeder seinen Mist abgeladen hat, um den sich dann keiner schert", so die Beamtin weiter.

Der Kellerraum sei demnach frei zugänglich gewesen und nicht regelmäßig kontrolliert worden.

Allerdings deute der Zustand der Knochen darauf hin, dass das Skelett schon seit einigen Monaten, vielleicht sogar Jahren in dem Keller gelegen habe. "Da ist wirklich nichts mehr dran", so die Polizeisprecherin.

Die sterblichen Überreste soll nun in der Rechtsmedizin begutachtet werden. (thp)

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