• Nur der Aufmerksamkeit eines Bahnmitarbeiters ist zu verdanken, dass es in einem ICE nicht zu einer lebensgefährlichen Aktion kam.
  • Jemand hatte eine Steckdose zwischen zwei Sitzen manipuliert und damit eine schwere oder gar tödliche Verletzung in Kauf genommen.
  • Die Polizei ermittelt wegen des Versuchs einer gefährlichen Körperverletzung.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Ein Unbekannter hat in einer Steckdose in einem ICE der Deutschen Bahn einen auf gefährliche Weise präparierten Stecker platziert.

Wie die Bundespolizei am Mittwoch in Leipzig mitteilte, hätte eine Berührung aufgrund der angelegten Spannung von 230 Volt akute Lebensgefahr bedeutet. Der Stecker befand sich zwischen zwei Sitzplätzen.

Bahnmitarbeiter entdeckt lebensgefährlichen Stecker

Nach Angaben der Beamten bemerkte ein Bahnmitarbeiter den Stecker am Dienstagnachmittag im Leipziger Hauptbahnhof und informierte die Bundespolizei. Die Enden waren demnach so bearbeitet worden, dass eine Berührung zu schweren Verletzungen geführt hätte. Messungen der Bahn ergaben, dass der Stecker tatsächlich unter Spannung stand.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Versuchs einer gefährlichen Körperverletzung mittels einer sogenannten das Leben gefährdenden Behandlung. Die Beamten warnten zugleich davor, etwaige weitere Stecker zu berühren. Stattdessen solle die Polizei gerufen werden. (hub/afp)

Traurige Gewissheit: Vermisste Gabby Petito ist tot

Im Fall der verschwundenen Gabby Petito gibt es nun traurige Gewissheit. Das FBI bestätigte am Dienstag, dass es sich bei der in einem Nationalpark in Wyoming gefundenen Frauenleiche um die 22-Jährige handelt. Die Behörden gehen von einem Tötungsdelikt aus.
Teaserbild: © imago/Thorsten Baering/imago stock&people