In Großbritannien versendet der "Polizist des Jahres" während seiner Dienstzeit ein anzügliches Foto an eine Frau - und darf als Konsequenz daraus seinen Dienst quittieren.

Mehr Panorama-Themen finden Sie hier

In Großbritannien wurde ein preisgekrönter Polizist wegen groben Fehlverhaltens entlassen. Dave Humpherson soll einer Frau ein anzügliches Foto geschickt haben – während des Dienstes. Erst letztes Jahr war der Police Constable als "Polizist des Jahres" ausgezeichnet worden.

Der Polizist von der West Midlands Police soll sich während der Arbeit und in voller Uniform mit einer Frau in ihrem Auto getroffen haben. Ziel sei es gewesen, "Optionen einer möglichen sexuellen Beziehung zu besprechen", heißt es aus dem Polizeirevier. Das berichten diverse Medien, darunter "Telegraph". Der 41-Jährige und die Frau sollen sich zuvor bei einer Dating-App kennengelernt haben.

Verhalten ist "völlig inakzeptabel"

Unmittelbar darauf habe Humpherson – noch immer im Dienst – von sich ein äußerst anzügliches Bild per WhatsApp verschickt, so der Bericht.

Das wurde ihm zum Verhängnis. Seine Vorgesetzten erfuhren, dass er während der Arbeit anscheinend nicht nur illegal arbeitende Taxifahrer jagt, sondern mehr Haut als nötig zeigt, und entließen den Polizisten sofort.

Das Verhalten sei "völlig inakzeptabel", es verstoße eindeutig gegen die Standards der Polizei. "Der Öffentlichkeit zu dienen und sie zu beschützen, ist von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass unsere Gemeinde Vertrauen in alles hat, was wir tun", so Chief Superintendent Stephen Graham.

Intimfoto stört nicht bei der Arbeit

Humpherson war zuvor 22 Jahre im Dienst. Er entschuldigte sich für sein Verhalten, die Frau hätte ihn aber zu einem flirtenden Chat ermutigt und selbst erotische Bilder verschickt. Und obwohl er das Intimfoto von sich während der Arbeit aufnahm, hätte ihn das Intermezzo nicht bei der Ausübung seiner Pflichten eingeschränkt.  © 1&1 Mail & Media / CF

Corona-Leugnerin Beate Bahner wurde verhaftet - der Staatsschutz ermittelt

Nach Ansicht der Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner werde in Deutschland rund um das Coronavirus "in Windeseile eine Tyrannei mit Lügen errichtet." Bahner behauptet, noch kein einziger Deutscher sei "an dem Killer-Virus gestorben." Zu Ostern verhaftete die Polizei die Verschwörungstheoretikerin. © RTL Television